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Bauhof macht jetzt Kleinholz

Burgdorf Bauhof macht jetzt Kleinholz

Burgdorf ist beim Sturm "Xavier" noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Die starken Böen haben zwar eine Menge Bäume gefällt. Menschen nahmen allerdings keinen Schaden. Stadtgärtner und Bauhof sind nach eigenen Angaben noch mindestens eine Woche lang mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

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Die meisten Wege im Stadtpark sind seit Freitagnachmittag wieder offen. Der Lönsweg (im Bild) bleibt vorerst gesperrt. Bauhofmitarbeiter räumen auf.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Im Stadtpark zwischen dem Schloss im Norden und dem Heinholzbach im Süden gaben seit dem frühen Freitagmorgen Motorsägen den Ton an. Stadtgärtner und Bauhofmitarbeiter waren im Schulterschluss damit beschäftigt, die Baumschäden zu sichten, Gefahrenstellen mit Flatterband abzusperren und grobe Aufräumarbeiten vorzunehmen.

Hans-Heinrich Overmann, Leiter des Gärtnerbauhofs, konnte davon absehen, den gesamten Stadtpark für Fußgänger und Fahrradfahrer sperren zu lassen. Die Windhose, die vor zwei Jahren durch den Park gefegt sei, habe damals schlimmere Schäden angerichtet. Diesmal reiche es aus, einzelne Wege vorübergehend abzusperren. Die meisten hätten seine Leute bereits am Freitag wieder freigeben können. Einzige Ausnahme: Der Lönsweg, der vom Barfußpfad am Rodelberg vorbei geradewegs zum Tiefenwiesenweg und zum großen Teich führt, bleibt vorerst zu. Dort hat eine Böe einen direkt am Weg stehenden Baumriesen entwurzelt und zum Rodelberg hin umkippen lassen. Ein 1 Meter tiefer Krater klafft bis zur Mitte des Lönswegs.

Getroffen hat es nach Overmanns Aussage annähernd 20 große Bäume. Eine seien umgekippt wie am Lönsweg, andere stünden schräg und müssten nun gefällt werden. 20 Gärtner und etliche Kollegen vom sogenannten Straßenbauhof seien voraussichtlich noch die gesamte nächste Woche mit Aufräumarbeiten im gesamten Stadtgebiet beschäftigt: "Alles, was wir haben, ist am Aufräumen." Am Tuchmacherweg im Gewerbegebiet Hülptingsen sei Gefahr im Verzug gewesen. Dort hätten fünf Bäume gefällt werden müssen. In Weferlingsen traf es fünf große Eichen.

Mit Sägen waren auch Feuerwehrleute in der Nacht zum Freitag und auch am Freitagvormittag noch im Einsatz. Feuerwehrsprecher Christian July zählte für den Donnerstag bis eine Stunde nach Mitternacht 83 Einsatzstellen, welche die acht Ortsfeuerwehren im gesamten Stadtgebiet angefahren seien. Annähernd 80 Freiwillige seien dabei im Einsatz gewesen. In der Feuerwache Vor dem Celler Tor hatte die Feuerwehr ein Lagezentrum eingerichtet, von wo aus Stadtbrandmeister Dennis-Frederik Heuer sämtliche Einsätze koordinierte.

Dabei hat Feuerwehrsprecher July einen Unterschied ausgemacht zwischen Kernstadt und Burgdorfs Ortsteilen. In den Dörfern begegne den freiwilligen Helfern zumeist große Dankbarkeit. In Ramlingen etwa habe ein Bürger den Feuuerwehrleuten  zum Dank fürs Räumen der Straße Wasserflaschen gereicht. In der Stadt hingegen sähen sich die Helfer vielfach mit dem Anspruch konfrontiert, dass sie die Einsatzstelle möglichst besenrein zu verlassen hätten.

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