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Gabriele Heldt ist Ehrenratsfrau

Burgdorf Gabriele Heldt ist Ehrenratsfrau

Ehre, wem diese gebührt: Im Oktober vergangenen Jahres hatte sich die in Schillerslage lebende WGS-Mandatsträgerin Gabriele Heldt nach 19 Jahren aus dem Rat der Stadt verabschiedet. Nun ist sie Ehrenratsfrau.

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Bürgermeister Alfred Baxmann überreicht Ehrenratsfrau
Gabriele Heldt eine gerahmte Urkunde und
Blumen.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. In seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend ernannte der Rat die langjährige Ortsbürgermeisterin nun zur Ehrenratsfrau.

Die Laudatio hielt Bürgermeister Alfred Baxmann, der die Unternehmerin, die im Büro des familieneigenen Schmiedebetriebs den Hut auf hat, „eine „sozialliberale Wertkonservative mit Herz auch für grüne Belange“ nannte. Darunter sei keineswegs eine zur Beliebigkeit neigende politische Grundhaltung zu verstehen. Vielmehr habe Heldt, wenn es darauf angekommen sei, noch stets „klare Kante“ gezeigt, also deutliche Worte gefunden. Sturheit sei ihr wesensfremd. Die WGS-Ratsfrau habe sich vielmehr der Tradition verbunden gefühlt, sich zugleich aber auch für Veränderungen offen gezeigt, beschrieb Baxmann Heldts Politikstil.

Der lasse sich auch gut an ihrem Wohnort, dem Dorf Schillerslage ablesen, wo die Menschen den Gemeinschaftssinn pflegten und Offenheit lebten, wie sich derzeit am Umgang mit den Flüchtlingen in der Mehrzweckhalle ablesen lasse. Dort habe Heldt als erste Ortsbürgermeisterin des Dorfes über Jahre hinweg als Vorbild gewirkt und sich damit hohes Ansehen erworben.

Um die Ehrenratsfrauenschaft zu besiegeln, überreichte Baxmann Heldt eine Urkunde und Blumen mit der Bemerkung: „Die sind für Deinen Mann.“ Was Heldt dazu veranlasste, dem Rat eine letzte Kostprobe des ihr eigenen Humors zu geben, indem sie scherzhaft formulierte: „Danke. Ich werde ihm sagen, dass das nichts zu Essen ist.“

Heldt ist seit 1956 das 21. Ratsmitglied, dem der Rat die Ehrenmitgliedschaft antrug. Neun weilen unter den Lebenden, darunter der Otzer Karl-Heinz-Meyer, neben dem Heldt alsdann Platz nahm und den Rest der Ratssitzung verfolgte.

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Von Redakteur Joachim Dege

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