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Eine Soiree mit Freunden im StadtHaus-Foyer

Burgdorf Eine Soiree mit Freunden im StadtHaus-Foyer

Gemeinsam musizieren, und angeregt diskutieren: Im 19. Jahrhundert waren Abendgesellschaften, sogenannte Soirees, en vogue. An eine solche erinnerte das "Konzert mit Freunden", zu dem Gisela Klie, die Tochter des legendären Realschulmusiklehrers Jobst-Joachim Schulz, ins StadtHaus Burgdorf bat.

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Paul und Elwira Jäger spielen beim Konzert für Freunde im StadtHaus auf dem Gamshorn.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Gute Freunde und Wegbegleiter kann man nicht genug haben. Gisela Klie hat sie: Zu ihrem "Konzert mit Freunden" strömten die Besucher nur so ins Foyer des StadtHaus Burgdorf. Auch nach Beginn des Konzertes erschienen weitere Besucher in Abendgarderobe  mit Blumen oder anderen Präsenten. Das Programm, das die Sopranistin selbst zusammengestellt hatte, umfasste Vokal- und Instrumentalmusik aus mehreren Jahrhunderten. Organisiert hatte Klie das Konzert mit befreundeten Sängern und Musikern aus dem Schülerkreis der Opernsängerin und Chorleiterin Anne Drechsel. Viele Flötenstücke, wie eines aus der Feder des britischen Monarchen Heinrich VIII. und die Suite in F-Dur für Blockflöten und Basso Continuo von Christian Friedrich Witt gab es zu hören. "Eines seiner Werke wurde sogar Johann Sebastian Bach zugeschrieben", erklärte die Leiterin des freitäglichen Flötenensembles augenzwinkernd: "So schlecht kann er also nicht sein."

Dieses norddeutsche Understatement passte auch auf Klie selbst: Nicht nur an der Flöte, auch mit romantischen Liedern wie "Lieblingsplätzchen" von Mendelssohn Bartholdy als Solosopran und im Duett mit der Altistin Beate Schlüter, begleitet von  Assia Livchina am Klavier, begeisterte die aus Burgdorf stammende Klie. Gleich mehrmaligen Szenenapplaus erhielt Heinrich Kohlrust am Tenorsaxophon  bei "As Time Goes By" und "The Days of Wine and Roses". Den totalen Kontrast dazu boten Paul und Elwira Jäger an den leise, aber sehr schön klingenden Gamshörnern. "Die haben ihren Namen von Hamburgern bekommen, die sich in Bayern Gemsen vorstellten", gab Klie die passende Geschichte dazu zum Besten: "In Wirklichkeit sind es Stierhörner." Ebenfalls mit von der Partie: die Gesangsgruppe „Wir werden älter ... Na und...!“ unter der Leitung von Anne Drechsel. Mit dem Madrigal "Drei schöne Dinge fein" von Daniel Friderici brachten sie das Rezept eines gelungenen Abends auf den Punkt: "Die liebliche Musik, ein freundlicher Anblick, ein guter, frischer, kühler Wein, das sind drei gute Dinge fein, damit ich mich erquick!"

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Von Sandra Köhler

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