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Schüler sollen sich selbst trainieren

Otze Schüler sollen sich selbst trainieren

Stelzen, Gummitwist und Hula-Hoop-Reifen – in Vergessenheit geratene Spielgeräte – erleben in der Grundschule Otze eine Renaissance. Seit Montag können die Schüler damit spielen und so ganz nebenbei ihre Balance, ihr Ballgefühl, ihr Springvermögen, ihre Koordination und Beweglichkeit trainieren.

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Arne balanciert auf einem Rola-Bola-Brett.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Otze. „Nach vier Wochen wollen wir schauen, ob die Kinder die Geräte nutzen, und was sie damit machen“, sagt Sportlehrerin Ina Schneider. Der Initiative Schneiders und ihrer Kollegin Jana Dudel haben die Jungen und Mädchen die Tonne voller Spielgeräte – darunter auch Tennisschläger, Hola-Bola-Bretter, Mobis, Springseile, Scoopschaufeln und Skateboard – zu verdanken. Die Lehrerinnen hatten die Bewerbungsformulare für das DAK-Projekt „fit4future“ eingereicht – und den Zuschlag erhalten.

Ausprobieren konnten die Kinder ihr neues Spielzeug am Freitag, dafür hatte die Grundschule extra einen Sporttag organisiert. „Damit sie wissen, was sie alles ausleihen können“, erklärt Schneider. Die Geräte werden im Spielhaus auf dem Schulhof deponiert. Jedes Kind erhalte einen Spielpass, den es in der Pause gegen ein Gerät tauschen könne, sagt sie.

Ziel des Projekts ist laut Schneider, dass die Kinder aktiv werden und sich selbst trainieren. Das Projekt „fit4future“ ist laut der Sportlehrerin auf drei Jahre befristet, was allerdings nicht heißt, dass die Spielgeräte danach zurückgegeben werden müssen. Die teilnehmenden Schulen sind jedoch verpflichtet, zu protokollieren, wie die Kinder die Geräte nutzen und welche Fortschritte sie machen.

Der Auftakt am Freitag war schon einmal vielversprechend. In der Turnhalle waren alle Schüler in Bewegung: Mitten in der Halle wurde Gummitwist gesprungen, auf den Mobis und Hola-Bola-Brettern balanciert. Der Renner waren die Scoopschaufeln, mit denen ein Tennisball hin und her geworfen wird.

In der Otzer Schule hat Sport seit Jahren einen hohen Stellenwert. Schon zweimal ist sie als sportfreundliche Schule zertifiziert worden. Die dritte Zertifikation – sie gilt immer für drei Jahre – steht demnächst an. Zwar steht auch in Otze nur zweimal Sportunterricht auf dem Stundenplan. Doch am Nachmittag werden in Kooperation mit Vereinen Tennis, Einradfahren und Hip-Hop angeboten.

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