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Grundschule will ihr Image aufpolieren

Burgdorf Grundschule will ihr Image aufpolieren

Wo soll’s hingehen mit der Innenstadtgrundschule? Genau diese Frage haben sich Schulvorstand und Schulelternrat der Grund- und Hauptschule I (GHS I) mit Blick auf den auslaufenden Hauptschulzweig gestellt. Ihre Antwort: Ab in die Offensive.

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All jenen, die keinen Platz in der Mensa finden, bleiben nur die Plätze auf dem nahezu unbeheizten Flur. Das soll sich nun ändern.

Quelle: Köhler

Burgdorf. „Hier wird seit Jahren tolle Arbeit geleistet. Das darf auch in der Öffentlichkeit ankommen“, sagt Beate Gottowick, Vorsitzende des Schulelternrates. Bisher hatte die Innenstadtschule nicht unbedingt bei allen Eltern den besten Ruf genossen. Einige Erziehungsberechtigte - Zahlen liegen der Stadtverwaltung nach eigenen Angaben nicht vor - hatten aus verschiedenen Gründen beantragt, ihre Kinder an anderen Schulen einschulen zu dürfen. Das soll sich in Zukunft ändern.

Denn nun wird die Grundschule ein eigenes Profil erhalten und nach dem Willen des Schulvorstands auch so schnell wie möglich von der Hauptschule abgekoppelt und damit eigenständig werden. Wann genau das geschieht, steht noch nicht fest. „Das liegt in der Entscheidung des Schulträgers und der Landesschulbehörde“, sagt Schulleiter Rudolf Alker.

Doch hat sich bereits einiges getan, speziell was den Internetauftritt der Schule angeht. Den hat Alker komplett umgestellt und modernisiert. Ansprechend sollte er sein, so Alkers Anspruch.

Das gilt auch für das Gebäude und die Klassenzimmer an der Hannoverschen Neustadt. Da könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, lautet die Idee: der Stadt bei der bereits begonnenen Sanierung unter die Arme greifen und gleichzeitig Lehrer, Schüler und Eltern beim gemeinsamen Tun noch mehr zusammenwachsen lassen. In einer Projektwoche - „vielleicht im Herbst“ - könnten fleckige Flure und triste Klassenräume mit Farbe und ansprechenden Bildern versehen werden. Das solle, sagt Alker, den Wohlfühlfaktor, aber auch die Wertschätzung bei den Schülern erhöhen: „Wo man selbst aktiv wird, das schätzt man mehr, und man geht sorgsamer damit um.“

Auf der Basis des vorliegenden Farbkonzeptes könnten Schüler sowohl der Grund- als auch der Hauptschule gemeinsam mit ihren Lehrern Ideen für ihre Klassenräume entwickeln. Die würden bei der Stadt eingereicht und könnten nach Freigabe umgesetzt werden. „Wir haben viele handwerklich begabte Eltern, die uns dabei gern zu Hand gehen wollen“, sagt Alker, der das Ziel verfolgt, dass die Schule in der Öffentlichkeit positiver wahrgenommen wird.

Von Sandra Köhler

Die Mensaplätze reichen nicht

Die Mensa an der GHS platzt aus allen Nähten. Bei täglich bis zu 140 speisenden Grundschülern reichen die dort vorhandenen Plätze nicht aus. Obwohl bereits in zwei Schichten gegessen wird, sind die 64 Stühle zu wenig. Wer keinen Sitzplatz findet, isst im Flur an einer mobilen Sitzgruppe. Sinken die Temperaturen nahe den Gefrierpunkt, lassen die Kinder ihre Jacken beim Essen an: Der Heizkörper schafft es nicht. „Wir verwalten den Mangel“, sagt Schulleiter Rudolf Alker und fordert baldige Abhilfe. Drei Ausweichmöglichkeiten gäbe es. Zwei davon befinden sich ein Stockwerk höher, was sowohl logistisch aufwendig als auch für die Kinder beschwerlich wäre: Dort könnten entweder der Kunstraum oder der Übergangsraum 24 genutzt werden. Die von Alkers favorisierte Variante ist allerdings die Umnutzung eines der Mensa direkt benachbarten Technikwerkraumes. Die Schule will am 23. Februar entscheiden, wie sie verfährt. 

Die Hauptschule: Schüler fördern mit aller Macht

Bei allen Bemühungen, die Attraktivität und Eigenständigkeit des Grundschulzweigs an der GHS zu unterstützen: Die Hauptschüler sollen dabei nicht unter die Räder kommen. Er habe sehr wohl den Blick auf die ganze Schule, macht Schulleiter Rudolf Alker deutlich. „Unser Ziel ist es, dass jeder die Hauptschule mit einem Abschluss in der Tasche verlässt“, sagt er. Damit das gelingt, unterstützten er und sein Kollegium die Schüler nach Kräften, versichert Alker. Etwa, indem sie ihnen außerplanmäßig Nachhilfestunden angedeihen ließen. „In der zehnten Klasse ist es gerade Mathe“, sagt der Schulleiter. ks

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