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Gute Nachrichten aus Berlin

Burgdorf Gute Nachrichten aus Berlin

Die finanzielle Förderung der bundesweit rund 450 Mehrgenerationenhäuser (MGH) dürfte langfristig gesichert sein. Mit dieser guten Nachricht ist Ursula Wieker, Koordinatorin des Burgdorfer MGH, vom Bürgerfest des Bundespräsidenten in Berlin zurückgekehrt.

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Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig sichert beim Treffen in Berlin langfristige Unterstützung zu.

Quelle: Thomas Koehler

Burgdorf. Fast ein Viertel der rund 2000 Gäste beim diesjährigen Bürgerfest im Schloss Bellevue waren Koordinatorinnen der MGH. Der Gang über den roten Teppich, die Versammlung und die Rede von Bundespräsident Joachim Gauck hätten sie schon beeindruckt, berichtet Wieker. „Das ist etwas anderes als eine normale Schlossbesichtigung“, meint sie. Doch noch wichtiger sei der vorangegangene Kongress gewesen, bei dem die Vertreterinnen der MGH sich ausgetauscht, Referate angehört und an Schulungen teilgenommen hätten.

In ihrem Grußwort dankte Familienministerin Manuela Schwesig den Gästen nicht nur für ihren Einsatz, der auch immer mehr die Hilfe für Flüchtlinge einbeziehe. Sie berichtete auch, dass sich ihr Ministerium mit den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden in einer Rahmenvereinbarung auf eine stetige Förderung der MGH verständigt hätte. Das ist für die Projekte wichtig, weil zur Finanzierung neben Bund und Ländern auch die Landkreise sowie die Städte und Gemeinden beitragen.

Das Bundeskabinett habe mit dem Beschluss zum Finanzplan bis 2019 einen „wichtigen Schritt auf dem Wege der Verlängerung des Aktionsprogramms bis Ende 2016 und zur langfristigen Förderung ab 2017“ vollzogen, erklärte Schwesig.

Den fünf hauptamtlichen Mitarbeitern des MGH Langenhagen wurde deshalb bereits die Entfristung ihrer Verträge für das kommende Jahr in Aussicht gestellt. So weit will Dagobert Strecker, Vorsitzender des Burgdorfer MGH-Trägervereins, noch nicht gehen. Um die Stelle der Koordinatorin und einer mit einem Minijob beschäftigten Angestellten zu entfristen, bedürfe es einer schriftlichen Finanzierungszusage. Im Übrigen sei es „toll, dass bei uns so viel ehrenamtlich getan wird“, lobt Strecker die mehr als 40 Unterstützer.

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