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Gesund Lehren und Lernen am Gymnasium

Burgdorf Gesund Lehren und Lernen am Gymnasium

Gesundes Lehren und Lernen: Dafür ist das Gymnasium jetzt mit dem Zertifikat der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen ausgezeichnet worden. Bei dem Projekt ging es nicht etwa um gesundes Mensaessen, sondern das Schaffen von Rückzugsmöglichkeiten für Schüler und Lehrer.

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Das Gymnasium Burgdorf erhält das Zertifikat für das Projekt "Gesund leben lernen" der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen.

Quelle: Privat

Burgdorf. Was ist nötig, um sich am Gymnasium wohlzufühlen und gut und konzentriert lernen und lehren zu können? Dieser Frage sind das Schulentwicklungsteam und die Schülervertreter unterstützt von AOK-Mitarbeiterin Roswitha Seibert in den vergangenen zwei Jahren nachgegangen. Sie haben Antworten nicht nur gefunden, sondern auch geschaffen.

Konkret sind dies neue Aufenthaltsbereiche mit Sitzgruppen für Schüler sowie drei zusätzliche ruhige Arbeitsplätze mit Computern. "Wo Lehrer in Freistunden auch einmal etwas vorbereiten können", sagt die Projektverantwortliche Susanne Friedrich. Auch die bewegte Pause, bei der Schüler einmal wöchentlich unter Aufsicht von Lehrern in der Turnhalle Spiele spielten, gehöre eigentlich zu "Gesund leben lernen", wie das Projekt heißt.

Mit der Übergabe des Zertifikates soll noch lange nicht Schluss sein mit dem Bemühen, das Schulklima zu verbessern. "Das Projekt ist zwar zu Ende. Wir machen aber alleine weiter", sagt Friedrich. Bei der sogenannten Klimakonferenz hätten Schüler zwar geäußert, dass sie sich wohlfühlten am Gymnasium. Kritik übten sie indessen am Zustand der sanitären Anlagen. Ein Punkt, den man gerne angehen wolle - doch ohne finanzielle Unterstützung des Schulträgers einfach nicht umsetzen könne. Auch bei den Lehrer laufe gegenwärtig noch eine Abfrage nach Verbesserungsmöglichkeiten.

Auf das Projekt aufmerksam geworden sei die Schule, weil mit der Einführung eines Offenen Ganztagsschule, der Rückkehr zur neunjährigen Gymnasialzeit und den anstehenden baulichen Veränderungen Handlungsbedarf mit Blick auf eine möglichst effektive Raumumnutzung bestand. "Da kam uns 'Gesund leben lernen' sehr gelegen", sagt Friedrich.

Von Sandra Köhler

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