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Freude schöner Götterfunken zum Europatag

Burgdorf Freude schöner Götterfunken zum Europatag

Das als Europaschule Niedersachsen zertifizierte Gymnasium hat passend zum Europatag einen Projekttag für die Jahrgänge 5 bis 11 veranstaltet. Auch polnische Austauschschüler beteiligten sich daran. Gemeinsam mit Schülern aus Burgdorf erstellten sie eine zweisprachige Zeitschrift.

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In selbst gemalten Ländertrikots messen sich die Fünft- und Sechsklässler bei einer Fußball-Mini-EM.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. "Freude schöner Götterfunken": Passender als mit der von rund 100 Musikern der Schule dargebotenen Europa-Hymne, hätte sich die Veranstaltung nicht eröffnen lassen. 

Schulleiter Michael Loske betonte den friedenstiftenden Aspekt Europas und beglückwünschte Jona Middelfeldt und Katherina Volkmann zu ihrer erfolgreichen Teilnahme am Europäischen Wettbewerb "Gemeinsam in Frieden leben"   Bürgermeister Alfred Baxmann machte klar, welche Chance es für die Jugendlichen sei, die Zukunft Europas mitgestalten zu können, das nunmehr seit 70 Jahren frei von Krieg ist.

Danach war es Zeit für die Praxis. Bei Erdkunde, Geschichte und Sprachen liegt die Verbindung zu Europa klar auf der Hand. Doch auch in Sport und den Naturwissenschaften, in Kunst und Religion machte Eveline Schulz als Europa-Beauftragte und Koordinatorin des Projekttags dieses spürbar. So gab es neben dem France-Mobil auch Workshops zu den Menschenrechten und zur EU-Umweltpolitik, zur Gestaltung der Europaflagge, zum Fremdsein und Ankommen.

Sie selbst sei ohne das vereinte Europa wohl nicht in Burgdorf, sagte die Lehrerin mit deutsch-polnischen Wurzeln. Dementsprechend leidenschaftlich gehe sie ihre Aufgabe an, zu der auch der Austausch mit der polischen Partnerschule in Czeladz gehört. 13 Schüler von dort haben beim Handballspiel der Recken den ehemaligen isländischen Nationalspieler Heidmar Felixsson kennengelernt, sind im Fußballstadion vom polnischen 96-Spieler Artur Sobiech begrüßt worden. Zudem erstellten sie beim Projekttag mit Burgdorfer Gymnasiasten eine zweisprachige Zeitung.

Internationalität und die englische Sprache gehören auch für Philipp, Tom, Manuel und Niklas zum Alltag. Die 17-jährigen, die als Young European Scientists als Team Italien den Aufbau einer Blackbox, also einer Schachtel mit unbekannter Innenstruktur, erforschten und dies in einer Konferenz auf Englisch erläutern mussten, kommunizieren via Internet mit Bekannten in anderen Ländern, schauen englische Filme und Serien, um ihre Fremdsprachenkenntnisse zu vervollkommnen. "Ich will auch ins Ausland gehen, vielleicht nach Japan. Da geht es ohne Englisch nicht", führte Manuel ganz praktische Gründe an, warum er auch Business-Englisch lernen will.

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Von Sandra Köhler

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