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Gymnasium und BBS kooperieren in Oberstufe

Burgdorf Gymnasium und BBS kooperieren in Oberstufe

Das allgemeinbildende Gymnasium und die beiden Beruflichen Gymnasien Wirtschaft und Technik der BBS bilden fortan eine Art Oberstufen-Allianz. Die Schulleiter haben jetzt eine schulübergreifende Kooperation verabredet, die nach den Sommerferien von beiden Kollegien konkret ausgestaltet werden soll.

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Schließen einen Pakt: Christine Buchholz (von links), Michael Loske und Reiner Behrend verabreden eine Zusammenarbeit für die Obsterstufen ihrer Gymnasien.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Michael Loske, Schulleiter des Gymnasiums, ist nicht zu bremsen. Nachdem sein Vorschlag für ein gemeinsames Oberstufenzentrum mit der noch im Aufbau befindlichen IGS auf keine Gegenliebe stieß, suchte er sich kurzerhand einen neuen Partner. Den hat er nun in den beiden Beruflichen Gymnasien Technik und Wirtschaft der benachbarten Berufsbildenden Schulen (BBS) gefunden. Loske, der neue BBS-Leiter Reiner Behrend sowie Christine Buchholz, die die Beruflichen Gymnasien leitet, verabredeten für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit ihrer Oberstufen, in denen zusammengerechnet fast 800 Schüler dem Abitur entgegenstreben.

Bisher herrschte weithin Wettbewerb zwischen den Schulen. Jedes Jahr aufs neue gehen erklecklich viele Gymnasiasten von der allgemeinbildenden Schule am Berliner Ring ab und wechseln an die BBS-Gymnasien, die ihre Absolventen fit machen für technische und kaufmännische Berufe. Eine der Ursachen ist die weitaus bessere Ausstattung, die die Region Hannover als Schulträger ihrer Einrichtung stellt. Eine weitere die besonders hohe Lehrmotivation, die dem Lehrerkollegium dort als Ruf vorauseilt.

Alle drei Schulen wollen nun mithilfe der Zusammenarbeit die Unterrichtsqualität verbessern. „Keiner hat alles. Die gemeinsame Nutzung der gesamten Ausstattung erhöht die Unterrichtsqualität enorm“, sagt Buchholz. Loske verspricht sich zudem für die Abiturienten seines Gymnasiums eine Steigerung der Fähigkeit, ein Studium erfolgreich zu meistern. Diese sei bei den BBS-Abiturienten, die alle Informationstechnologie, Elektrotechnik und Mathematik als Prüfungsfächer belegen müssen, besonders ausgeprägt, berichtet Buchholz.

Punktuell habe man sich bisher schon gegenseitig unterstützt. Etwa wenn BBS-Schüler im Fach Physik mit ihren Lehrern Experimente an Geräten vorgenommen hätten, über die nur das Gymnasium verfügt. Das soll jetzt ausgebaut werden. Nach den Sommerferien würden sich beide Kollegien daran machen, konkrete Kooperationsprojekte auszuarbeiten.

Ideen haben Loske und Buchholz nach eigener Darstellung viele. Welche das sind, verraten sie noch. Beide wollen ihren Kollegien nicht vorgreifen. Gleichwohl kann sich Buchholz vorstellen, dass die BBS künftig Schüler des allgemeinbildenden Gymnasiums ist das eigene Bionik-Projekt einbindet Dort beschäftigen sich Schüler mit dem Übertragen von Naturphänomenen auf die Technik. Die Möglichkeiten, die die drei Gymnasium gemeinsam hätten, seien „einmalig“, sagen Loske und Buchholz unisono.

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