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Haus nach Kellerbrand total verraucht

Burgdorf Haus nach Kellerbrand total verraucht

In einem Einfamilienhaus am Lindenweg in der Weststadt ist es Montagvormittag zu einem Kellerbrand gekommen. Ursache war ein technischer Defekt. Die 90 Jahre alte Hausbewohnerin blieb unverletzt.

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Kellerbrand am Lindenweg: Ein technischer Defekt an der Hauptstromzufuhr sorgt für viel Qualm.

Quelle: Feuerwehr Burgdorf

Burgdorf. Die Frau hatte am frühen Morgen ihr Haus verlassen, um etwas zu erledigen. Als sie um 7.45 Uhr zurückkehrte, fand sie ihr Haus total verqualmt vor. Später stellte sich heraus, dass es im Keller des Hauses am Stromhauptanschluss einen Kurzschluss gegeben haben musste. Der Sicherungskasten verschmorte bis zur Unkenntlichkeit. „Da war nur noch ein schwarzer Klotz“, sagte ein Feuerwehrmann.

Die Frau begab sich zum Nachbarn. Dieser alarmierte die Rettungskräfte. Bei der Feuerwehr ging der Alarm um 8.08 Uhr ein. Mit 15 Mann und vier Fahrzeugen trafen die Brandbekämpfer wenig später an der Einsatzstelle ein. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute drangen ins Haus vor. Dort fanden sie nach eigenen Angaben keine Flammen, entdeckten aber im Keller die Ursache des Malheurs.

Kellerbrände sind für Feuerwehrleute ein gefährliches Unterfangen, weil wegen der Hitzeentwicklung bei über Putz verlegten Stromleitungen die Isolierung weggeschmort. So auch in diesem Fall. Einsatzleiter Marcel Lüdke informierte daher umgehend den Energieversorger. Avacon-Mitarbeiter eilten herbei. Sie nahmen das Haus vom Stromnetz. Mithilfe von Großventilatoren belüftete die Feuerwehr das Haus. Weil der Keller stark verrußt war, konnten die Brandermittler diesen gestern noch nicht betreten. Die Polizei sah sich deshalb außerstande, die Höhe des entstanden Schadens zu beziffern.

Nach Einschätzung der Feuerwehr fällt der aber hoch aus. Zumal das Haus vorläufig unbewohnbar sei, weil ohne Stromversorgung auch die Heizung nicht funktioniert. Die 90-Jährige kam bei Angehörigen unter, die direkt nebenan wohnen.

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