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Heim soll ein Zuhause auf Zeit sein

Burgdorf Heim soll ein Zuhause auf Zeit sein

Eitel Moch, Flüchtlingssozialarbeiter der Stadt, will, dass sich die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft an der Friederikenstraße untereinander besser kennenlernen. Deshalb organisierte er für sie eine kleine Feier im Freien.

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Janine Kausche-Ehrenberg (links) vom Frauen- und Mütterzentrum teilt am Büfett Kartoffelsalat an Flüchtlinge und Helfer aus.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Burgdorf. „Sonst geht jeder nur in sein Zimmer. Deshalb ist mir wichtig, dass alle mal etwas gemeinsam machen, damit das Heim für sie auch ein Heim wird - zumindest ein vorübergehendes Zuhause“, erläuterte Moch.

Mit ins Boot geholt hatte er für die Feier das Rote Kreuz, das Frauen- und Mütterzentrum, die Gruppe Burgdorfer Begegnung und die Feuerwehr. Das Rote Kreuz hatte ein Zelt, Tische, Bänke und einen Grill aufgestellt, das Frauen- und Mütterzentrum ein Büfett vorbereitet. Die Männer der Gruppe Burgdorfer Begegnung grillten für alle Gäste Würste und Fleisch. „Wir engagieren uns hier schon seit Monaten im Heim, weil wir den Menschen etwas Gutes tun wollen“, sagten die Gruppenmitglieder Norman Smith und Holger Borchert. Die ehrenamtliche Arbeit mache Spaß, weil die Helfer von den Flüchtlingen sehr viel zurückbekämen.

Die Ortsfeuerwehr hatte sich bei einer Fachfirma eine Brand-simulationsanlage ausgeliehen. „Wir sind gebeten worden, den Umgang mit Feuerlöschern vorzuführen“, sagte Ortsbrandmeister Florian Bethmann. Denn die Gebäude der Unterkunft sind mit Feuerlöschern ausgestattet. Nach der Vorführung durften die Flüchtlinge an der Brandsimulationsanlage die Übungslöscher der Feuerwehr ausprobieren.

„Ich finde diese Feier sehr gut, weil ich hier viele Leute sehe“, sagte der Ivorer Yacouba Kone. Nach Ansicht des Übersetzers und Deutsch-Syrers Al Hussein aus Hannover könne das kleine Fest den Flüchtlingen helfen, ein wenig die Langeweile zu vertreiben.

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