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Wohncontainer haben Verspätung

Burgdorf Wohncontainer haben Verspätung

Die Stadt gerät mit der für Ende Mai geplanten Fertigstellung der Wohnanlage für Flüchtlinge am Sorgenser Dreieck zeitlich in Verzug. Die Firma, die die 16 Module in Holzbauweise für 82 Schutzsuchende herstellt, hat Lieferschwierigkeiten, teilte die Stadt auf Anfrage mit.

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Auf der Fläche am Sorgenser Dereieck stehen wenige Wohnmodule. Der Hersteller an der holländischen Grenze hat Lieferprobleme.

Quelle: Antje Bismark

Burgdorf. Auf der Baustelle am Sorgenser Dreieck bewegt sich seit Tagen nichts. Dort sollen aus 16 Modulen vier eingeschossige Wohnblöcke mit jeweils vier Wohneinheiten à 53 Quadratmeter entstehen. Einige wenige Module stehen seit Wochen auf dem Gelände. Auf die Lieferung der übrigen, die erst noch montiert werden müssen, wartet die Stadt gegenwärtig. Die Stadt rechnet mit der Lieferung für Ende April, Anfang Mai. Damit verzögert sich laut Stadtsprecher Jens Böhm auch der Einzugstermin um zwei Wochen, nämlich bis Mitte Juni.

Der Verwaltungsausschuss der Stadt stimmte derweil am Dienstagabend einem Antrag der SPD-Ratsfraktion zu, wonach die Stadt die Flüchtlingsunterkünfte auf das gesamte Stadtgebiet, einschließlich der Dörfer, verteilen soll, um eine "sinnvolle Integration" zu gewährleisten. Dabei soll die Stadt das Gespräch auch mit privaten Grundeigentümern und mit Wohnungsbaugenossenschaften suchen. Grünes Licht gab der Verwaltungsausschuss für einen weiteren SPD-Antrag, wonach einer der acht im Stellenplan der Stadt genehmigten Sozialarbeiter mit einem Bewerber besetzt werden soll, der Fremdsprachenkenntnisse besitzt.

Geld von aus der Stadtkasse bewilligte der Verwaltungsausschuss für die Flüchtlingsarbeit des Mehrgenerationenhauses und des Nachbarschaftstreffs am Ostlandring. Das Mehrgenerationenhaus erhält 40.000 Euro für die von ihm geleisteten Koordinierungsaufgaben. Der Nachbarschaftstreff bekommt einen Personalkostenzuschuss für eine Erzieherin 57.236,80 Euro.

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