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IGS ist ab Montag sechszügig

Burgdorf IGS ist ab Montag sechszügig

Wenn am Montag, 1. Februar, das zweite Schulhalbjahr beginnt, wird die erst im September eröffnet Integrierte Gesamtschule (IGS) nicht mehr fünf- sondern sechszügig sein. Auf Wachstumskurs befindet sich auch das Gymnasium in Burgdorf.

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In der IGS lernen nach Aussage des kommissarischen Schulleiters Rudolf Alker derzeit mehr als 150 Schüler in fünf Stammgruppen.

Quelle: Bismark

Burgdorf. In der IGS lernen nach Aussage des kommissarischen Schulleiters Rudolf Alker derzeit mehr als 150 Schüler in fünf Stammgruppen. Bis Ostern rechnet Alker mit 160 Fünftklässlern im ersten IGS-Jahrgang: „Deshalb müssen wir jetzt eine neue, sechste Stammgruppe öffnen“, sagt er. In einem Rundbrief an die Eltern kündigt Alker diese Entscheidung an. Vier bis fünf Schüler aus den bestehenden fünf Stammgruppen sollen in die neue, sechste wechseln – dies möglichst auf freiwilliger Basis und unter Berücksichtigung von bestehenden Freundschaften.

Parallel dazu sucht die IGS-Leitung mit der Real- und Hauptschule nach einem Raum für die zusätzliche Klasse. „Dafür zeichnet sich aber eine Lösung ab“, sagt Alker, der am Mittwoch mit seinen Kollegen den Fünftklässler ihre ersten Lernentwicklungsberichte aushändigte. Zwei neue Lehrer für Deutsch und Geschichte werden das IGS-Kollegium ab Montag ergänzen.

Im Gymnasium mit seinen 981 Schülern werden am Montag sogar drei neue Lehrer erwartet. „Wir sind sehr glücklich, dass wir sehr gute Kräfte gewonnen haben“, sagt Schulleiter Michael Loske. Eine Lehrkraft werde sich um das Projekt Schule – Wirtschaft kümmern, das das Gymnasium mit externer Unterstützung, in diesem Fall der Stadtsparkasse, wiederbeleben will. Außerdem beginnen zwei Sportlehrer neu, darunter ein Handball-Spezialist und ein Landestrainer für Tischtennis. „Damit können wir unser Sportprofil ausbauen“, kündigt Loske an. Sein Augenmerk werde er nun auf den Kunstunterricht richten, um dort einen Engpass zu vermeiden.

Gut aufgestellt sieht er seine Schule hingegen bei den naturwissenschaftlichen Fächern: „Dort möchten wir in Zukunft auch Arbeitsgemeinschaften in den Grundschulen anbieten, um das Interesse frühzeitig zu wecken“, kündigt er an. Bei alldem dürfe aber die Raumnot am Gymnasium nicht aus dem Blick verloren gehen: „Die Nachfrage nach unserer Schule hält weiter an.“ 

von Antje Bismark

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