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IGS will Bewegung in die Pausen bringen

Burgdorf IGS will Bewegung in die Pausen bringen

Einen Pausenhof, der die Schüler animiert, sich zu bewegen, und die Anschaffung von digitalem Unterrichtsmaterial für das Medien/Technik- und Mathe-Profil der IGS Burgdorf: Diese Wünsche hat die Schulleitung jetzt in einem Brief an die Ratsfraktionen und den Bürgermeister angemeldet.

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Der Schulhof, den sich die IGS mit der Realschule teilt, reizt die Schüler kaum dazu, sich in den Pausen zu bewegen. Das will die IGS-Leitung ändern.

Quelle: Stefan Heinze

Burgdorf. Schulleiter Rudi Alker geht es darum, dass für die Schüler der IGS gleiche Startchancen wie für die Gymnasiasten geschaffen werden. Allerdings könne man nicht warten, bis der geplante Neubau fertig sei. "Wir bitten darum Investitionen, die möglich und sinnvoll sind, quasi vorzuziehen, um so dem vorhandenen Ungleichgewicht entgegenzuwirken", schreibt Alker.

Um ihre Profile, die zu Markenzeichen der pädagogischen Arbeit der IGS werden sollen, konsequent entwickeln zu können, brauche die Schule eine entsprechende Ausstattung und modernes Unterrichtsmaterial. Vor allem im Profil Medien und Technik seien weitere Hard- und Software-Investitionen notwendig. Ergänzend zum konventionellen Unterricht sollen e-Learning-Lernszenarien eingesetzt werden. "Das sind zum Beispiel Mindstorms Roboter, wie sie auch das Gymnasium einsetzt", sagt die didaktische Leiterin der IGS, Saskia van Waveren-Matschke. Es gehe darum, dass den Schülern die zukünftige Vernetzung aller Lebensbereiche begreifbar vermittelt wird, vor allem um sie auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten.

Eng verzahnt damit sei die Förderung von begabten Schülern im Fach Mathematik. Das IGS-Konzept sehe einen Unterricht auf drei Niveaustufen vor, dafür müsse die Ausstattung angepasst werden. "Die Lehrkräfte wünschen sich spezifischen Unterrichtsmaterialien", erklärt van Waveren-Matschke.

Genauso wichtig sei es, dass die Schüler, insbesondere die Fünft- und Sechstklässler, ihren sehr großen Bewegungsdrang in den Pausen austoben können, heißt es in dem Schreiben an die Fraktionen. Der Schulhof in seiner aktuellen Ausstattung ist nach Ansicht der IGS-Leitung dafür nicht ausreichend. Wie wichtig es sei, dass die Schüler sich jeden Tag bewegten, zeigten die Defizite vieler Kinder im Bereich Grobmotorik. "Deshalb möchten wir mit dem Konzept ,Bewegte Pause' allen Schülern einen Anreiz geben, ihre Koordination zu schulen sowie zu lernen, die eigenen Kräfte einzuschätzen." Dafür müsste jedoch in entsprechende Geräte für den Pausenhof investiert werden.

"Es geht uns insgesamt um Anschaffungen, die nicht an ein Gebäude gebunden sind, sondern beim Umzug in den Neubau mitgenommen werden können", betont van Waveren-Matschke.

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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