Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
IGS will von Oberstufe nichts wissen

Burgdorf IGS will von Oberstufe nichts wissen

Irritiert und ablehnend hat die IGS auf den Vorschlag reagiert, in der Südstadt ein gemeinsames Oberstufenzentrum für das Gymnasium und die neue Integrierte Gesamtschule (IGS) entwickeln zu wollen.

Voriger Artikel
"Laatzen zurückzulassen fällt mir schwer"
Nächster Artikel
Neues Programm für Kammermusikreihe vorgestellt

Die IGS ist von dem Vorschlag des Gymnasiums, eine gemeinsame Oberstufe zu schaffen, überrascht worden.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Es bestehe keine Not, jetzt über solche Dinge zu reden, sagte IGS-Leiter Rudolf Alker. Er ordnete den Vorschlag des Gymnasiums in die Rubrik „Aufgeregtheiten“ ein, die er so gar nicht nachvollziehen könne. Zumal eine Entscheidung über das Thema Oberstufe frühestens in fünf, sechs Jahren anstehe, wie er meint. Vor diesem Hintergrund genüge es aus seiner Sicht völlig, darüber „in drei Jahren“ zu sprechen, wenn die heutigen IGS-Fünftklässler den achten Jahrgang besuchen.

Kritisch merkte Alker an, dass der auch mit Blick auf die IGS gemachte Vorschlag im Vorfeld an keiner Stelle abgestimmt gewesen sei - weder mit ihm selbst noch mit sonst jemandem an seiner Schule. Dabei sei die Zusammenarbeit mit der Schulleitung des Gymnasiums intensiv und überdies gut. „Wir haben darüber aber nie geredet. Allerdings will ich das auch nicht. Nicht jetzt. Wir wollen erst einmal die Entwicklung hier abwarten“, erteilte Alker den Planspielen des Gymnasiums vorläufig kategorisch eine Absage.

Auch mit Blick auf Geldforderungen des Gymnasiums - für einen Anbau - hat Alker eine klare Haltung: „Jetzt gilt es, erst einmal ein gutes Angebot für die Schüler zu machen, die nicht das Gymnasium besuchen.“ Wie berichtet, plant die Stadt einen Neubau für die Schule auf dem Areal der Prinzhornschule für voraussichtlich 15 Millionen Euro.

Den Vorstoß für ein gemeinsames Oberstufenzentrum für beide unter Raumnot leidenden Schulen hatte das Gymnasium über seinen Schulvorstand in die Kommunalpolitik eingespeist. Das Gremium, das sich aus Schulleiter Michael Loske, Lehrern sowie Eltern- und Schülervertretern zusammensetzt, hatte sich am Dienstag hinter verschlossenen Türen mit den Ratsfraktionen getroffen und über die aktuelle Situation des Gymnasiums gesprochen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Joachim Dege

doc6sothgvvh9ty8176hn4
Mister Christbaum denkt an Abschied

Fotostrecke Burgdorf: Mister Christbaum denkt an Abschied