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Im Dienst des Klimaschutzes

Burgdorf Im Dienst des Klimaschutzes

Seit einem Jahr kümmert sich David Rischbieter um den Klimaschutz in der Stadt - für sein zweites Amtsjahr plant er neue Projekte, zum Beispiel mit Schulen, setzt zugleich aber auch auf Bewährtes.

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Arbeitet seit einem Jahr als Klimaschutzmanager für und mit der Stadt: David Rischbieter.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Spricht David Rischbieter über sein erstes Arbeitsjahr als erster Klimaschutzmanager der Stadt, dann fällt vor allem eines auf: Ohne Partner und ohne Vernetzung funktioniert der beste Klimaschutz nicht. Und so setzt der 29-Jährige, der an der Technischen Universität in Braunschweig Umwelttechnologie studiert hatte, auch weiterhin auf bewährte Kooperationen. Das gilt beim Stadtradeln ebenso wie bei Projekten, die die Klimaschutzagentur den Kommunen der Region anbietet und deren Termine in der Stadt der Klimaschutzmanager koordiniert und betreut. Wie groß die Nachfrage sei, habe der kostenlose Heizungscheck gezeigt: Statt der erwarteten 60 Interessenten meldeten sich 88 Hausbesitzer.

Diesen Part möchte Rischbieter in den nächsten Monaten noch ausbauen: „Wir beraten nicht nur über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten, sondern geben auch unabhängig den Ratschlag, ob und welche Investition sich lohnt.“ Neben den privaten Hauseigentümern setzt der Klimaschutzmanager künftig verstärkt auf Informationen an die Gewerbetreibenden - und profitiert auch dabei von der guten Vernetzung, unter anderem über den Stadtmarketingverein. Gleiches gelte für die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken, unter anderem bei der Messe „Handwerk, Haus und Garten“ oder beim Stadtradeln.

Rischbieter zählt zu seinen Aufgaben auch, Mitarbeiter der Verwaltung oder Schüler und Lehrer über den richtigen Umweltschutz aufzuklären. „Eine erste Veranstaltung im Rathaus stieß auf gute Resonanz“, bilanziert er. Abschaltbare Steckdosenleisten, der Abbau unnötiger Leuchten, der Einsatz von mehr LED-Lampen - all dies könnten die Kollegen nicht nur in den Rathäusern, sondern auch privat schnell umsetzen. Daran wolle er in diesem Jahr anknüpfen: „Für das zweite Halbjahr plane ich, in den Schulen solche Informationstreffen anzubieten“, kündigt er an. Ein entsprechendes Konzept erarbeite er jetzt - zum Teil in Absprache mit anderen Klimaschutzmanagern der Region, denn auch mit denen hat er sich vernetzt.

n David Rischbieter beantwortet Anfragen nach einer E-Mail an rischbieter@burgdorf.de und unter Telefon (0 51 36) 89 83 85.

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Von Redakteur Antje Bismark

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