Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Im Museum dreht sich’s um die Liebe

Burgdorf Im Museum dreht sich’s um die Liebe

Musik, Darstellendes Spiel, Kunst: Das Gymnasium will das Burgdorfer Kulturleben mit dem „Forum MuDaKu“ bereichern. Die Premiere „Liebesgeschichten - Histoires d’amour“ hat Lust auf mehr davon geweckt.

Voriger Artikel
Lernen am praktischen Beispiel
Nächster Artikel
Integration im Wohnzimmer

Wie die Liebe die Entfernung zwischen China und Deutschland überbrückt, haben Gymnasiasten aus dem 12. Jahrgang in eine Theaterszene umgesetzt.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Stadtmuseum statt Schulaula, intim statt üppig, das Programm experimentell statt traditionell, mit einer Pause und einem Gläschen Wein: Was Ilka Wöber, die am Gymnasium Darstellendes Spiel unterrichtet, in Kooperation mit dem Verkehrs- und Verschönerungs-Verein in nur einem Monat auf die Beine gestellt hat, konnte sich mehr als sehen lassen.

Einen Abend rund um die Liebe kredenzten die Pädagogin und Schüler des 12. Jahrgangs einem bunt gemischten Publikum im vollbesetzten Stadtmuseum. Und zwar in einer gelungenen Melange aus sensibel in Szene gesetzten echten Liebesgeschichten und gefühlvoll dargebotenen Liedern.

Da stellt ein Mädchen fest, dass ihr bester Freund schwul ist. Gerade nachdem sie sich eingestanden hat, in ihn verliebt zu sein. Eine junge Frau entwickelt tiefe Gefühle für einen deutlich älteren Mann. Briefe helfen einem deutsch-chinesischen Paar, das Tausende Kilometer voneinander getrennt ist, mit seiner Sehnsucht umzugehen.

Zu den berührenden Klängen von Titeln wie „Stand By You“, dargeboten von Pianistin Barbara Greulich und Sängerin Victoria Meyer, und „Wonderwall“ konnten Besucher in Erinnerungen schwelgen und ihren Gedanken nachhängen.

Die Idee, als Schule „Kultur in die Stadt zu bringen“, stamme von Schulleiter Michael Loske, sagte Wöber. Das Forum solle beileibe kein Einzelfall bleiben. Denkbar seien ganz verschiedene Kombinationen von Kunst, Darstellendem Spiel und Musik - „bis hin zur Vernissage“. Für sie sei es jedenfalls wunderschön, „dass das Publikum diese berührenden Szenen erleben durfte. Und nicht nur ich mit meiner Videokamera für die Benotung“.

Sandra Köhler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6so7fv8r5kz1bl6pg11s
St. Nikolaus dankt den Ehrenamtlichen

Fotostrecke Burgdorf: St. Nikolaus dankt den Ehrenamtlichen