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Ingenieur prüft heute die Skater-Anlage

Burgdorf Ingenieur prüft heute die Skater-Anlage

Seit drei Jahren warten die Skater auf ihren neuen Platz - und eigentlich sollten sie ihn auch schon seit April dieses Jahres nutzen können. Doch ein Prüfingenieur hatte die bereits aufgebauten Geräte bemängelt, sodass die Stadt sie erneut überholen lassen musste.

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Noch fehlt die Freigabe des Gutachters für die Skateranlage, doch die soll bis zu Beginn der Sommerferien vorliegen.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Bis zum Bau der neuen Krippe in der Weststadt konnten die Jugendlichen einen Platz an der Lippoldstraße mit ihren Skateboards und BMX-Rädern befahren. Zwar erst nach 14.30 Uhr - aber immerhin. Dann verschwand die Anlage, die Rampen, Grindstangen und anderen Elemente lagerte die Stadt im Bauhof ein. Schließlich fiel vor drei Jahren die Entscheidung, auf einem kommunalen Grundstück am Geschwister-Scholl-Weg den Platz neu zu gestalten und dafür Geld in den Haushalt einzustellen.

"Das Areal eignet sich auch deshalb so gut, weil sich dort schon das Basketballfeld und ein Unterstand befinden", sagt Stadtjugendpfleger Bernd Witte. Doch dann verzögerte sich das Projekt Monat um Monat, Jahr um Jahr - unter anderem wegen neuer Lärmschutzauflagen, die den Bau eines Zauns erforderten. "Wir mussten ja das Gutachten und die Baugenehmigung abwarten und konnten erst dann die Ausschreibungen veröffentlichen", sagt Witte. Der Lärmschutz verteuerte zudem die Kosten: von geplanten 12.000 auf jetzt gut 25.000 Euro.

Parallel zu diesen Arbeiten habe die Stadt auch die Geräte der Skater-Anlage aufarbeiten lassen, sagt Witte. Anschließend habe sie der städtische Bauhof aufstellen lassen. Damit hätte einer Eröffnung im Frühjahr eigentlich nichts im Weg gestanden. Doch ein neu beauftragter Prüfingenieur habe gefordert, dass alle Geräte noch einmal überholt werden müssten. "Das haben wir von einer Fachfirma erledigen lassen", sagt Witte. Nun seien die Elemente erneut aufgebaut worden - in Zusammenarbeit mit dem Prüfingenieur.

Dieser begutachtet die Anlage am Freitag noch einmal. "Wir gehen davon aus, dass die Freigabe in der nächsten Woche erteilt wird und die Jugendlichen sie zu Beginn der Sommerferien befahren können", sagt der Stadtjugendpfleger und betont, für die künftigen Nutzer gebe es jetzt auch Baumstämme zum Hinsetzen. "Und für das das nächste Jahr planen wir den Kauf einer Quarterpipe", kündigt Witte an. Einen Anteil der Kosten trage die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Christiane Gersemann, die an ihrem Geburtstag dafür Geld gesammelt habe.

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