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Schröder-Köpf: Den Hetzern Paroli bieren

Burgdorf Schröder-Köpf: Den Hetzern Paroli bieren

Doris Schröder-Köpf (SPD), Landesbeauftragte für Integration, hat dem Kreisverband Burgdorf im Sozialverband Deutschland (SoVD) am Dienstagabend im StadtHaus einen Besuch abgestattet. Die Politikerin forderte dazu auf, Hetzern tapfer entgegenzutreten und sich für Zufluchtsuchende zu engagieren.

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Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Integration, spricht beim Sozialverband im StadtHaus.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Die Landtagsabgeordnete skizzierte in einem Vortrag die Herausforderungen, welche Flüchtlinge aktuell für Land und Kommunen darstellen. Sie ermunterte die mehr als 60 Zuhörer, darunter Bürgermeister Alfred Baxmann und Mitglieder des Rates, in den Anstrengungen um die Eingliederung von Kriegsflüchtlingen nicht nachzulassen und Hetzern nicht das Feld zu überlassen.

Integrationspolitik liege in den Genen des Sozialverbands. Dieser habe sich schon nach dem Zweiten Weltkrieg um Kriegsflüchtlinge gekümmert und sehe sich heute wieder in der Verantwortung, beschrieb SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke, was seine in Niedersachsen 280 000 Mitglieder zählende Organisation angesichts der weltweiten Flüchtlingskatastrophe umtreibt: „Dies heute in die Gesellschaft zu transportieren, ist unsere Aufgabe“, appellierte Swinke an die anwesenden SoVD-Mitglieder, bei denen es sich fast ausnahmslos um Rentner handelte.

Der Sozialverband hatte außer Schröder-Köpf auch den CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Joachim Deneke-Jöhrens aus Lehrte eingeladen. Dieser hielt der rot-grünen Landesregierung vor, dass sie zu spät in den Kriesenmodus umgeschaltet und zu lange mit dem Finger nur auf den Bund gezeigt habe. Problematisch sei das Fehlen bezahlbaren Wohnraums für Geringverdiener.

Den Schlussakkord der SoVD-Veranstaltung zur Flüchtlingspolitik besorgten Regions- und Kommunalpolitiker: Manfred Benkler (CDU) und Angelika Walther (SPD) für die Region sowie Hans-Dieter Morich (SPD) und Gurbet Birgin (CDU) für die Stadt Burgdorf befanden übereinstimmend, dass Regions- wie Stadtverwaltung einen guten Job machten bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise.

Laut Birgin fehle es aber an psychologischer Betreuung der vielfach schwer traumatisierten Kriegsflüchtlinge. Morich forderte größere Anstrengungen, um deren Integration in den Arbeitsmarkt zu beschleunigen. Alle sechs Politiker waren sich einig, dass es gelingen müsse, die Dauer der Asylverfahren deutlich zu verkürzen. Die Flüchtlinge bräuchten schnell Klarheit und eine Perspektive, sagte Schröder-Köpf.

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