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Jung-Adebar allein im Auetal

Burgdorf Jung-Adebar allein im Auetal

Ist der junge Storch, den Bernd Moßmann am Wochenende bei einem seiner fotografischen Streifzüge auf der Auewiese am Depenauerweg entdeckt hat, etwa von seiner Familie vergessen worden? Denn die Störche sind vor zwei Wochen in Richtung Süden abgeflogen.

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Diesen Jungstorch hat Bernd Moßmann am ersten Septemberwochenende auf der Futtersuche auf einer Wiese an der Burgdorfer Aue beobachtet.

Quelle: Bernd Mossmann

Burgdorf/Lehrte/Uetze. Auf den Hobbyfotografen Bernd Moßmann machte der junge Adebar zumindest einen etwas verlorenen Eindruck. Er geht davon aus, dass er aus dem Steinwedeler Nest stammt. „Denn die Steinwedeler Störche waren oft auf dieser Wiese zu beobachten“, sagt Moßmann.

Alle Storchennester im Burgdorfer, Lehrter und Uetzer Bereich sind längst verwaist, sagt der Naturschutzbeauftragte der Region, Erhard Zander. Insgesamt sei es ein durchschnittliches Storchenjahr gewesen, allerdings erfolgreicher als im Leinetal.

Seinen Angaben zufolge sind in den drei Kommunen 17 Störche aufgezogen worden. Das Arpker Storchenpaar hat vier Junge groß bekommen. In Steinwedel und Immensen wurden je drei Jungstörche aufgezogen, in Dedenhausen, Hänigsen und Dachtmissen je zwei und in Obershagen ein Jungtier.

Im erst 2015 aufgestellten Nest in Schillerslage hat laut Zander zwar ein Storchenpaar zwei Eier gelegt, doch bei Kämpfen mit Konkurrenten seien diese aus dem Nest geworfen worden.

Zander geht übrigens davon aus, dass Altstörche das Jungtier von der Auewiese noch mitnehmen werden auf ihren Flug zu den Winterquartieren.

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