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Otze feiert die tolle Knolle mit einem Markt

Burgdorf Otze feiert die tolle Knolle mit einem Markt

Es war, als hätten alle nur auf ihn gewartet: Den Kartoffelmarkt Nummer 34, mit dem die Otzer Woche am Sonnabend ihren Höhepunkt erreicht. Mit reichlich kulinarischen Genüssen rund um die tolle Knolle. Und dem traditionellen Kartoffelschälwettbewerb, bei dem Sparschäler verpönt sind.

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Tradition beim Otzer Kartoffelmarkt : Der Kartoffelschälwettbewerb, der hier von Fabian Demuth moderiert wird.

Quelle: Sandra Köhler

Otze. Wer Otzer Kartoffelkönig werden will, muss mit dem Küchenmesser umgehen können. So einfach ist die Gleichung. In 90 Sekunden so viele Kartoffeln wie möglich von der Schale zu befreien. Und das mit möglichst wenig Abfall, damit das Nettogewicht für die eigene Mannschaft am Höchsten ist: Darin waren diesmal die Schützendamen am Besten. Mit 1133 Gramm hatten sie die Nase im Damenwettbewerb deutlich vorn, gefolgt von den Feuerwehrdamen I (1096 Gramm) und den Newcommern (1039 Gramm). Bei den Herren, setzten sich die wettbewerbserfahrenen Eisenmänner der Triathlonsparte von Hertha Otze mit 1114 Gramm vor TTC Tischtennis  (1076) und Feuerwehr Herren II (969) durch.

Im Einzelwettbewerb, der Königsdisziplin, ging es dann tatsächlich um die Länge. Nicht ganz einfach. Doch Kommentare wie "Die Schale ist scheiße", ließ Moderator Fabian Demuth nicht gelten: "Wenn es nicht klappt mit dem Sieg, liegt es selten an der Kartoffel." Und tatsächlich setzten sich hier Routiniers am Messer durch, die bereits diverse Male auf dem Thron waren. "Dieses Mal darf ich ja wieder", hatte sich Friedhelm Döbel von Hertha Otze Triathlon bereits lange vor dem Beginn des Wettbewerbs gefreut. Denn, so wollen es die Statuten, wer König ist, darf die nächsten drei Jahre zwar mitschälen für die Mannschaft, läuft im Einzelwettbewerb aber außer Konkurrenz. Derart motiviert siegte Döbel mit einer Schalenlänge von 110 cm vor Hartmut Jung (105 cm) und seinem Bruder Heinz Döbel (85 cm).

Die längste Schale aber- hatte dann doch eine Frau. Gisela Dralle verwies ihre Konkurrentinnen mit stolzen 126 Zentimetern auf die Plätze. Und da gab es mit 109 Zentimetern auch noch ein Patt zwischen Karin Buchholz und Sigrid Scholz. An der Pufferbude jedenfalls hätten sie die Virtuosen am Messer sicherlich gut brauchen können: Dort  bildete sich bereits eine Stunde vor Eröffnung des Marktes durch Carl Hunze und Hochziehen der Erntekrone eine lange Schlange.

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Von Sandra Köhler

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