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Katze mit Luftgewehr beschossen

Polizei sucht Zeugen Katze mit Luftgewehr beschossen

Ein Unbekannter hat in Burgdorfs Weststadt auf eine Katze geschossen und das Tier massiv verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Unterdessen bangt die Besitzerin um die Genesung des Tiers – denn das Geschoss steckt noch immer im Bauch der Katze.

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Zurzeit muss Besitzerin Gitta Bartscher ihre Katze, die die meiste Zeit auf dem Teppich kauert und schläft, zum Fressnapf tragen.

Quelle: Dege

Burgdorf. Die Straftat ereignete sich bereits am 10. November, einem Montag, und zwar im Zeitraum von 16 bis 17.30 Uhr. Die grau-getigerte Hauskatze von Gitta Bartscher zog wieder einmal ihre Kreise im Umfeld der Leinemannstraße. Da passierte es. Ein Unbekannter zielte auf das Tier, schoss, traf und verletzte es.

Das Projektil drang laut Bartscher in den Bauchraum der Katze ein, aus dem es die Tierärztin Ute Gries trotz einer Notoperation nicht hat entfernen können. Die Hoffnung geht nun dahin, dass sich das zwischen den Darmschlingen befindliche Geschoss einkapseln möge und die Katze sich erholt. Zurzeit muss Bartscher ihre Katze, die die meiste Zeit auf dem Teppich kauert und schläft, zum Fressnapf tragen. Die Tierärztin macht der Halterin Hoffnung: „Die Katze wird wahrscheinlich wieder gesund.“

In Burgdorf schießt ein Unbekannter auf Hauskatze Nena.

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Bartscher, die die eineinhalb Jahre alte Katze aus dem Tierheim zu sich nach Hause genommen hatte und auch noch zwei Wellensittiche in ihrer Wohnung hält, erstattete zwei Tage nach dem Schuss Strafanzeige bei der Polizei. Diese geht davon aus, dass der Schütze ein Luftgewehr benutzte. Weitere derartige Übergriffe seien bislang aber nicht bekannt, sagte der ermittelnde Beamte auf Nachfrage.

Die Polizei hofft nun ebenso auf Zeugenhinweise wie die Tierhalterin, die in Absprache mit ihren Nachbarn bereits entsprechende Hinweiszettel an Gartenzäune an der Leinemannstraße aufgehängt hat: „Vorsicht. Katzenhasser treiben hier in der Weststadt ihr Unwesen. Bitte helfen Sie mit, dass derartige abscheuliche Personen gefasst werden“, steht dort geschrieben. Mitsamt der Aufforderung, verdächtige Beobachtungen unter Telefon (0 51 36) 88 61 41 15 bei der Polizei zu melden.

Inzwischen, so beklagt Bartscher allerdings, habe ein Unbekannter über Nacht ihre Zeugenaufrufe von den Nachbarzäunen entfernt.

Von Joachim Dege

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