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Kein Vorstand für Frauen Union

Burgdorf Kein Vorstand für Frauen Union

Im Herbst ist Kommunalwahl, und dann das: Die Arbeit der Frauen Union (FU), ein eigenständiges Netzwerk innerhalb der CDU, ruht. In der jüngsten Mitgliederversammlung fanden sich keine Kandidatinnen, um alle Vorstandsämter besetzen zu können.

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2013 konnte noch problemlos ein Vorstand der CDU-Frauenunion gebildet werden.

Quelle: privat (Archiv)

Burgdorf. Die Wiederbelebung der seit Dezember 2014 kriselnden Frauen Union ist damit - vorerst - gescheitert. Dabei hatte es sogar zwei Kandidatinnen für die Spitzenämter gegeben. Monika Reißer aus Heeßel, engagiert in der Flüchtlingshilfe sowie in der Kirche, bei den Pfadfindern und in einem Hundeclub, sollte Vorsitzende werden. Ulla Träger, Vize im CDU-Stadtverbandsvorstand, die Stellvertreterin. Doch die Posten Schriftführerin und Schatzmeisterin wollte niemand übernehmen.

Die nur elf Versammlungsteilnehmerinnen bliesen die Vorstandswahl daher einvernehmlich ab. Sie beschlossen, die politische Arbeit ruhen zu lassen. Alle weiteren Aktivitäten wie der Adventsbasar, eine vorbereitete Fahrt ins Deutsche Auswandererhaus nach Bremerhaven sowie Vorträge soll es weiterhin geben. Zur Ansprechpartnerin für die FU bestimmten die Frauen Monika Reißer.

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende, Barthold Plaß, der die Frauen Union beim Neujahrsempfang seiner Partei noch auf einem guten Weg wähnte, sei informiert, sagte Reißer auf Nachfrage. Plaß war für eine Stellungnahme gestern nicht zu erreichen.

Für einen Neuaufbau brauche es Zeit, sagte Reißer. Nur über Veranstaltungen mit interessanten Themen, die auch jüngere Frauen ansprächen, seien neue Mitstreiterinnen zu gewinnen: „Uns fehlt die Generation der 30- und 40-Jährigen. Die sind halt politisch nicht interessiert.“

Die FU geriet nach dem Wegzug ihrer damaligen Vorsitzenden Claudia Meißner Ende 2014 in ein Tief. Die vor dem Stadtverband zunächst geheim gehaltene Wahl von Bettina Thorndyke zu Meißners Nachfolgerin missglückte wegen eines Formfehlers. Thorndyke hatte sich wählen lassen, ohne CDU-Mitglied zu sein. Die Partei verweigerte ihr später die Aufnahme.

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