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Kfz-Innung spricht Azubis frei

Burgdorf/Lehrte/Sehnde/Uetze Kfz-Innung spricht Azubis frei

Der stete Wandel im Beruf und im Betrieb ist nicht die Ausnahme, sondern der Alltag - darauf müssen sich auch die jungen Frauen und Männer einstellen, die am Donnerstag bei der Freisprechungsfeier der Kfz-Innung im StadtHaus ihre Zeugnisse erhalten haben.

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Obermeister Volker Borchers (rechts) gratuliert den Azubis im Kfz-Handwerk, die am Donnerstagabend freigesprochen wurden. Bismark

Quelle: Bismark

Burgdorf. „Die technische Entwicklung nimmt weiter zu“, sagte Innungsobermeister Volker Borchers in seiner Begrüßungsrede und fügte hinzu: „Sie muss von Ihnen beherrscht werden.“ Der stete Wandel sei jedoch keine Bedrohung, sondern eine Chance.

Mit der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker hätten die Nachwuchskräfte den wichtigsten Grundstein für das Berufsleben gelegt. Nun müssten sie entscheiden, ob sie die Möglichkeiten zur Weiterbildung nutzten und sich an die Meisterprüfung, ein Studium oder die Selbstständigkeit wagten, sagte Borchers. „Wenn Sie sich weiter engagieren, stellt sich der berufliche Erfolg ein“, prophezeite er den jungen Frauen und Männern, die von ihren Eltern und Partnern zur Feierstunde begleitet wurden.

Die Entwicklung seiner Schüler von Neueinsteigern zu qualifizierten Kräften beschrieb Björn Sannwald von der BBS Burgdorf anhand von Berichtsheften und Fragen der Schüler. Im ersten Jahr habe eine häufig gestellte Frage gelautet: Darf ich früher gehen? Im zweiten Schuljahr sei es bereits der erste Blick aufs Ende gewesen: Was benötige ich für die Gesellenprüfung? Und im letzten Jahr sei es um solche Fragen gegangen: Weshalb macht ein Fahrzeug beim Schalten im kalten Zustand so merkwürdige Geräusche? Auch die Berichtshefte zeigten die Entwicklung: Dem ersten Griff zum Schraubenschlüssel folgten gewechselte Zahnriemen und Frontscheiben, am Ende standen Getriebe, die die Azubis auseinandergenommen hatten, oder eine nachgerüstete Standheizung.

„Erfolg stellt sich nur ein, wenn Sie sich im Job nicht verstellen“, sagte Sannwald und wünschte den Absolventen, dass sie ihren beruflichen Weg finden. Bei allem, was sie sich vornähmen, gelte aber auch: „Versuchen Sie nicht, immer und überall perfekt zu sein.“

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