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Kinder zeigen fantasievolle Zirkusgala

Burgdorf Kinder zeigen fantasievolle Zirkusgala

Der Kinderzirkus Kritzpritzknuckelmuckeldü des städtischen Jugendkulturhauses JohnnyB. hat am Sonnabend und am Sonntag im CulturCirkus-Zelt im Schlosspark zwei feurige Galavorstellungen gegeben. Die Macht der Fantasie war das zentrale Thema der Show, an der 54 Kinder mitwirkten.

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Die Zirkusgala im Schlosspark bot von einfühlsamer Mimik über berührende Schauspielerei und artistische Akrobatik bis hin zu einem feurigen Finale mit Fackeljonglage alles, was das Herz des Zirkusfans begehrt.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Nur alle zwei Jahre wagt sich das längst weit über Burgdorfs Stadtgrenzen hinaus renommierte Zirkusprojekt an eine Galavorstellung. So umfangreich sind Training, Proben und all die anderen Vorbereitungen, die an diesem Wochenende in zwei mitreißenden, jeweils fast dreistündigen Shows gipfelte.

Dabei sind die Zirkusgala-Vorstellungen, in deren Genuss heute und morgen auch noch etliche Kindergarten- und Schulkinder kommen, weit mehr als bloße Shows. Sie sind die glänzende Spitze eines befruchtenden Zusammenwirkens von Jugendsozialarbeit, Zirkusfachleuten, hochgradig engagierten Eltern, Sponsoren wie der Stadtsparkasse und natürlich den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von vier bis 22 Jahren, die einmal in der Woche im JohnnyB. trainieren.

Zur Gala-Premiere am Sonnabend stellte sich auch Bürgermeister Alfred Baxmann ein. Der lobte den Doppeleffekt des Projekts: Die Kinder hätten jede Menge Spaß und gewännen  zugleich an Selbstvertrauen. So sei es kein Wunder, dass der Zirkus bei vielen Veranstaltungen in und außerhalb der Stadt glänzende Auftritte hinlege.

Die Gala, die das Publikum im CulturCirkus-Zelt erlebte, bot von einfühlsamer Mimik über berührende Schauspielerei und artistische Akrobatik bis hin zu einem feurigen Finale mit Fackeljonglage alles, was das Herz des Zirkusfans begehrt. Gewürzt mit viel Techno-Musik. Sogar ein wenig Dramatik kam auf. Nämlich als der kleinen Nele im Vertikaltuch unterm Manegenhimmel ein technischer Fehler unterlief, wie er immer einmal vorkommen kann. Feuerwehrmann Horst Haupt und andere erwachsene Helfer eilten zu Hilfe und befreiten das Kind aus seiner misslichen Lage. Das Publikum reagierte begeistert und klatschte Nele aufmunternden Beifall.

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Überhaupt bekamen die Zirkusdarsteller immer wieder euphorischen Szenenapplaus gespendet, auch und gerade, wenn ihnen ausnahmsweise etwas nicht wie geplant gelang. Zumal das Scheiterndürfen und noch einmal erneut Anlauf nehmen nachgerade Bestandteil des Zirkusprojekts ist.

Zirkusdirektorin Traude Minke und ihre Trainer Jonas Rother (Feuer, Jonglage) und Laura Heller (Tuch, Akrobatik) hatten bewusst auf einen durchgehenden Handlungsstrang verzichtet. Bodenakrobatik, Luftartistik, Stelzentänze, Jonglage, Einradnummern und Varieté-Einlagen hangelten sich vielmehr durch fantasiereiche Traumwelten, die eines aufzeigen sollten: Ein wirklich reiches Leben bietet mehr als bloß Schwarz und Weiß, als ein kategorisches Entweder-oder, warm oder kalt. Das unterstrichen letztlich auch die hinreißend fantasievollen Kostüme und die Bühnenausstattung, für die Anette und Martin Foß verantwortlich zeichneten.

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Von Redakteur Joachim Dege

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