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Kirche versteht sich als Familie

Burgdorf Kirche versteht sich als Familie

Die Familie mit ihren Stärken und Problemen steht im Mittelpunkt der Woche der Diakonie, die am Sonntag, 7. September, beginnt. Unter dem Leitwort „Wir sind Familie“ wollen der Diakonieverband Hannover-Land und der Kirchenkreis Burgdorf über ihre Arbeit und Hilfsangebote informieren.

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Werben für die Woche der Diakonie vor dem Verbandshaus an der Schillerslager Straße in Burgdorf: Geschäftsführer des Diakonieverbands Jörg Engmann, Superintendent Ralph Charbonnier, Diakonin Karin Lawrenz und Kirchenkreissozialarbeiter Friedhelm Neumann.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Die Familie sei nach wie vor eine Gemeinschaft, in der der Einzelne Halt und Hilfe finde, sagt Jörg Engmann, Geschäftsführer des Diakonieverbands Hannover-Land. Doch gleichzeitig seien Familien zunehmend Belastungen ausgesetzt, die sie aus dem Gleichgewicht bringen können. Hier komme die Diakonie ins Spiel: „Sie hilft und unterstützt Betroffene.“

„Das geschieht vor allem in den Gemeinden vor Ort“, sagt Superintendent Ralph Charbonnier. Eines dieser Hilfsprojekte ist der Sozialfonds Uetze, getragen von den evangelischen Kirchengemeinden sowie der Kommune Uetze. Er unterstützt mithilfe vieler Spender benachteiligte Familien. „Wir finanzieren die Hausaufgabenhilfe, bieten Koch- und Nähkurse an“, sagt Karin Lawrenz, Vorsitzende des Diakonieausschusses im Kirchenkreis. In Einzelfällen würden auch Konfirmationsfahrten, der Kauf einer Brille oder die Fahrtkosten für Auszubildende bezahlt, zählt die Diakonin aus Uetze auf.

Über seine Projekte informiert der Sozialfonds im Rahmen der Woche der Diakonie am Donnerstag, 11. September, 9 bis 12 Uhr, auf dem Wochenmarkt in Uetze. Auftakt der Woche der Diakonie ist diesmal in Laatzen. Dort wird am Sonntag, 7. September, um 17 Uhr der Eröffnungsgottesdienst in der Immanuelkirche, Alte Rathausstraße, gefeiert. Drei Menschen werden über ihre Erfahrungen in der Familie berichten. Bereits um 10 Uhr wird am Sonntag ein plattdeutscher Diakoniegottesdienst in der St.-Martinskirche in Sievershausen angeboten. Die Feier gestalten Ehrenamtliche.

„Alles nur Theater“ heißt es am Mittwoch, 10. September, ab 18.30 Uhr im Amtshof in Burgwedel im Nachbarkirchenkreis. Sechs junge Leute laden zum Improvisationstheater ein. „Damit betreten wir Neuland“, sagt Engmann. „Weil es bei der Diakonie meist sehr ernst zugeht, wollen wir auch einmal über uns selbst lachen.“ Der Ambulante Hospizdienst lädt für Freitag, 12. September, 19 Uhr, in die St.-Petri-Gemeinde Burgwedel ein. Gesprochen werden soll über Kindertrauer. Mit einem Gottesdienst endet die Diakoniewoche am Sonntag, 14. September, 15 Uhr, in der Lehrter Markuskirche, Am Distelborn. In seiner Predigt will Superintendent Charbonnier deutlich machen, „dass überall dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen, sich Familie ereignet“. Wie, das schildern Mitarbeiter der Suchtprävention und der Kitas, Konfirmanden und Senioren.

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