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Junge Christen besuchen Freunde in Südafrika

Burgdorf/Lehrte/Uetze Junge Christen besuchen Freunde in Südafrika

Am Freitag hebt der Flieger vom Hamburger Flughafen über London nach Johannesburg in Südafrika ab. An Bord ist die Delegation vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Burgdorf, die dem Partnerkreis Johannesburg-West einen zweiwöchigen Besuch abstatten will.

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Sie freuen sich schon auf den Besuch im befreundeten Kirchenkreis Johannesburg-West: Heidi Kück-Witzig (von links), Anne-Marie Meyer, Hans-Dieter Pauli und Silva Becher-Kienle mit den Gastgeschenken in ihren Händen.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf/Lehrte/Uetze/Sehnde. Zehn junge Leute im Alter von 18 bis 25 Jahren sowie sieben Begleiter, darunter die Jugenddiakonin Anne-Marie Meyer aus Ahlten und die Kirchenkreis-Jugendpastorin Heidi Kück-Witzig aus Uetze sowie der Burgdorfer Hans-Dieter Pauli vom Partnerschaftsausschuss, besuchen Gemeinden des Kir-
chenkreises, in dem hauptsächlich Schwarze leben. Weil der Schwerpunkt des Besuchs die Begegnung der Jugendlichen sein soll, werde sich auch das Programm nach ihnen richten, sagt Meyer. Dabei soll die Musik eine zentrale Rolle spielen. „Wir haben schon fleißig geprobt.“

Die jungen Leute, aus jeder der fünf Kirchenkreisregionen fährt mindestens einer mit, haben sich intensiv vorbereitet. Sie haben Referate zu den Themen medizinische Versorgung, politische Verhältnisse, Sicherheit, Sprachen in Südafrika und zur Musik ausgearbeitet und den Mitreisenden vorgetragen. „Die Gruppe ist mit ganz viel Energie dabei“, sagt die Diakonin.

„Die Reise ist eine gute Chance für junge Menschen, Kulturen außerhalb Europas kennenzulernen und sich diesen Lebensumständen mit den Sorgen und Ängsten der Menschen dort auszusetzen“, erklärt Kück-Witzig die Absicht des Kirchenkreises, solch eine Reise für junge Menschen anzubieten. „Wichtig ist nicht nur die Erweiterung des eigenen Horizonts“, sagt Silva Becher-Kienle. Sie verstehe sich auch als Mittlerin, um anderen die Furcht vor Fremdem zu nehmen. Die junge Frau aus Ilten arbeitet seit zwei Jahren im Partnerschaftsausschuss mit und hat auch privat regelmäßig Kontakt zu Menschen aus dem Kirchenkreis Johannesburg-West.

Die Delegationsteilnehmer wohnen in Gastfamilien – verteilt über den gesamten Kirchenkreis Johannesburg-West. Man werde viel Zeit mit den Menschen in den Kirchengemeinden verbringen, sagt Kück-Witzig. Für jede der Gemeinden, die besucht werden, bringen die Reisenden ein Gastgeschenk mit: ein Abendmahlset, das Symbol der evangelischen Jugend und ein Wikinger-Schachspiel.

Die Finanzierung der Reise ruht auf drei Säulen. Zuschüsse gibt es vom Kirchensprengel Hannover – 5000 Euro – und von der Landeskirche – 2000 Euro. Die Teilnehmer zahlen je 800 Euro, den Rest übernimmt der Kirchenkreis. Die Delegation wird am Abend des 16. Oktober in Hannover zurück erwartet.

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