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Ein eigenes Bier für den Reformator

Burgdorf Ein eigenes Bier für den Reformator

Mit welchen Aktionen kann eine Martin-Luther-Gemeinde die 500-Jahr-Feiern zur Reformation stützen? Ganz unterschiedliche Ideen dazu entwickelt der Kirchenvorstand aus Ramlingen-Ehlershausen, der unter anderem die Lutherrose vor dem Kirchengebäude als Mosaik verlegen lassen möchte.

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Zapfen das erste Bier (von links): Rainer Künnecke als Martin Luther, Julia Rohlf und Sylvia Feil.

Quelle: Bismark

Ehlershausen. Doch auch die Geselligkeit wollen die Aktiven in den nächsten Wochen und Monaten noch mehr fördern, unter anderem mit einem eigens gebrauten Bier. Denn Bier hat Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora seinerzeit hergestellt – zumeist für den Reformator. Diese Verbindung habe sie nutzen wollen, sagt Kirchenvorsteherin Sylvia Feil. Sie entwarf deshalb einen Bierdeckel aus Pappe mit einem Lutherzitat auf einer Seite. Die andere Seite gestaltet die Brauerei Burgdorf, deren Chefin Julia Rohlf dann das Junker-Jörg-Bier für die Gemeinde braute. Ein Martin-Luther-Bier sei markenrechtlich geschützt, sagt Rohlf. Deshalb nutzte sie den Namen Junker Jörg, unter dem Luther auf der Wartburg lebte.

„Es ist ein obergäriges Bier mit fruchtigen Aromen“, sagt Rohlf. Sie hat bislang 1500 Liter gebraut, eine erste Kostprobe gab es nun im Gemeindehaus. Dabei stellten Feil und Pastorin Susanne Paul auch die Bierdeckel vor, die sie auch anderen Kirchengemeinden auf Wunsch zur Verfügung stellen. Einen Ausschank bietet die Gemeinde an Ostermontag nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Kapelle in Ramlingen an.

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