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Wenn der Vater mit dem Sohn...

Otze Wenn der Vater mit dem Sohn...

Die Otzer Kleingärtner des Vereins Erholung haben ein gemütliches Spielefest für Kinder und deren Eltern ausgerichtet. Schubkarrenrennen und sieben weitere Spiele hatten die Kleingärtner für das Kinderfest organisiert.

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Der drei Jahre alte Max und sein Vater Marcus Kollek haben ihren Spaß beim Schubkarrenrennen, bei dem der Sohn den Papa hinter sich lässt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Otze. „Wer hat gewonnen?“ fragt Marcus Kollek seinen drei Jahre alten Sohn Max. „Ich“, antwortet stolz der Knirps, der gerade beim Schubkarrenrennen seinen Vater hinter sich gelassen hatte. „Dann bekommst du auch ein Eis“, versprach Robert Simon, Vorsitzender des Kleingärtnervereins Erholung, dem Jungen.

Das Schubkarrenrennen war eines der acht Spiele, die der Otzer Verein für sein Kinderfest vorbereitet hatte. Zum Beispiel sollten die Kinder in einer Fühlkiste eine Sonnenblume, eine Quietscheente und ein Spielzeugauto ertasten. Zielsicherheit war beim Torwandschießen und beim Dosenwerfen gefragt, Geschicklichkeit und Schnelligkeit beim Eierlaufen. „Diesmal haben wir auch eine Schatzsuche im Programm“, sagte Simon. Wichtig sei, dass die Kinder ihren Spaß hätten, ergänzte Gerätewart Jörg Braun.

Die Spielstationen hatten die Kleingärtner über ihre mit Luftballons und Fähnchen geschmückte Kolonie verteilt. „Der Sinn ist, dass die Eltern mit ihren Kindern durch die Anlage laufen“, erläuterte der Vereinschef. Vielleicht finde ja ein Erwachsener Gefallen an dem derzeit einzigen freien Schrebergarten.

„Unser Kinderfest ist schon Tradition“, sagte Simon. Bei der öffentlichen Veranstaltung seien nicht nur die Kinder von Vereinsmitgliedern, sondern auch Jungen und Mädchen aus dem Dorf gern gesehen. „Das ist eine tolle Aktion, die die Kleingärtner machen. Sie geben sich sehr viel Mühe für die Otzer Kinder“, lobte Tanja Meyer, die mit ihrer Tochter Jenni gekommen war.

Allerdings hat das Kinderfest in diesem Jahr unter dem Wetter gelitten. Eine Windböe wehte die Hüpfburg davon. Außerdem war die Teilnehmerzahl geringer als üblich. Bis 16 Uhr hatten 28 Jungen und Mädchen bei den Spielen mitgemacht. „Sonst waren es immer um die 40“, sagte Simon.

 

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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