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Burgdorf: Viele Informationen und wenig Bilder

Kommunen in Internet Burgdorf: Viele Informationen und wenig Bilder

Ohne kann keine Kommune: Internetseiten sind das Herzstück der Öffentlichkeitsarbeit von Rathäusern. Bei der Qualität gibt es Unterschiede. Wir haben die Homepages aller Kommunen im Verbreitungsgebiet unter den Gesichtspunkten Benutzerfreundlichkeit und Anmutung betrachtet. Heute: www.burgdorf.de.

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Der Internetauftritt von Burgdorf ist sehr textlastig. Bilder, die einen Eindruck von der hübschen Stadt vermitteln könnten, sucht man vergeblich.

Quelle: Screenshot/burgdorf.de

Burgdorf. Startseite
Die Startseite www.burgdorf.de signalisiert auf den ersten Blick: Burgdorf ist eine Fachwerkstadt. Meldungen zu Veranstaltungen und Rathausvorgängen versprechen Aktualität. Die Seite mit vier horizontal angelegten Hauptmenüpunkten wirkt nüchtern und aufgeräumt, zeigt das vermeintlich obligatorische Stadtlogo und enthält einen Veranstaltungskalender.

Benutzerfreundlichkeit
Die Menüführung ist einfach und übersichtlich. Unter dem Hauptmenüpunkt Bürgerservice gibt es jede Menge Informationen, können Formulare heruntergeladen werden, finden sich die Ansprechpartner im Rathaus. Unter dem Punkt Rathaus und das Bürgerinformationssystem gelangen Interessierte zur Kommunalpolitik, finden dort alle Mandatsträger mit Telefonnummern und E-Mail-Adressen sowie die Sitzungstermine aller Gremien. Und auch an Stadtinfos, von der Geschichte bis zu Beratungsangeboten, herrscht kein Mangel, wobei das Thema Wirtschaft einen Schwerpunkt bildet.

Pflege und Akzeptanz
Die Seite in der heutigen Form hat das Burgdorfer Büro Christiane Heidefuß Kommunikation & Design 2010 erneuert. Die technische Betreuung erledigt die Internetagentur Nolis GmbH. Auf der Homepage sind 300 Unterseiten angelegt zuzüglich aktuell eingestellter Inhalte, sogenannter Points of Interest, Branchenbuch, Gesundheits- und Vereinsverzeichnis sowie 900 Dienstleistungen aus dem Bürger- und Unternehmensservice Niedersachsen. Die Pflege der Seiten erledigen die Fachabteilungen im Rathaus. Zwei Mitarbeiter mit Chefredakteurstatus geben die Inhalte frei. Der Aufwand summiert sich auf eine halbe Personalstelle. Die Stadt registriert nach eigenen Angaben 3000 Zugriffe auf ihre Homepage pro Woche.

Gesamteindruck
Die Seite ist ungemein textlastig. Bilder, die einen Eindruck von der an und für sich hübschen Kleinstadt vermitteln, sucht der Betrachter vergebens. Schade eigentlich! Der Veranstaltungskalender verspricht mehr, als er hält. Etliche, die Stadt schmückende Events tauchen dort gar nicht erst auf. Insgesamt bedarf die Homepage dringend der Überarbeitung, schon weil sie nicht fürs Tablet oder Smartphone taugt. Das weiß die Stadt. Sie ist dran und kündigt den fälligen Relaunch für 2016 an.

Die Kriterien, nach denen die Redaktion die kommunalen Internetseiten betrachtet hat, sind diese: erster Eindruck der Startseite, Nutzwert (Service der Verwaltung, Transparenz der Politik, Stadt- beziehungsweise Gemeinde-informationen), Pflege der Inhalte und Zugriffe, Gesamteindruck.

Von Joachim Dege

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