Burgdorf. Seit 20 Jahren bietet die Schule am Wasserwerksweg Konfirmandenunterricht an. Die Teilnahme am Konfirmandenunterricht der eigenen Gemeinde hat aber Vorrang. Wenn die Schüler dort „sozial integriert sind, kann ihnen nichts Besseres passieren“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Monika Böhlecke. Die Teilnahme am Wohnort hat auch einen positiven Effekt auf die Konfirmandengruppe der Gemeinde.
Die jungen Leute „lernen damit besser zu akzeptieren, dass jeder andere anders ist“, sagt Diakonin Anja Schawohl. Doch dafür müssen die Kinder mit Handicap „gut integrierbar“ und „über Sprache erreichbar“ sein, weiß Böhlecke. Viele Jugendliche seien jedoch in großen Gruppen „völlig überfordert“ und die Lehrer ebenso.
Zwei der derzeitigen Konfirmanden haben sich für einen besonderen Weg entschlossen. Sie nehmen sowohl am Unterricht in der Gemeinde als auch in der Schule teil. „Die Beziehung zur Kirche bleibt im Leben wichtig“, weiß Böhlecke von den Ehemaligen.
Stefan Heinze
HAZ.de Anmeldung
