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Land fördert die Betreuung der Jüngsten

Burgdorf Land fördert die Betreuung der Jüngsten

Geld vom Land erhält jetzt die Stadt für den Ausbau der Kinderbetreuung: Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die das Kultusministerium gestern verschickt hat. Demnach fördert Niedersachsen die Schaffung von 13 Plätze in der Kindertagespflege mit insgesamt 52 000 Euro.

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Eine dritte Fachkraft soll sich um die Sprachförderung in Kita-Gruppen kümmern, die viele Kinder mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen betreuen.

Quelle: Arno Burgi/Symbolbild

Burgdorf. „Für jeden Platz, in den mehr als 4300 Euro investiert werden, zahlt das Land 4000 Euro“, sagt Stadtrat Michael Kugel. Seinen Angaben zufolge kann eine Tagespflege bis maximal zehn Jungen und Mädchen betreuen.

Im jüngsten Jugendhilfeausschuss am Montag hatte Nicole Raue, Leiterin der städtischen Jugendverwaltung, bereits darauf hingewiesen, dass Burgdorf neben der Schaffung neuer Krippen- und Kitaplätze auch auf die Tagespflege setzt – unter anderem weil diese Betreuungsform flexiblere Öffnungszeiten als eine Kita bietet. Die Ausschussvorsitzende Christiane Gersemann will eine der nächsten Sitzungen in eine Tagespflege-Einrichtung verlegen, um den Mitgliedern die inzwischen hohen Standards vorzustellen.

Den Förderbescheid übergibt Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am nächsten Mittwoch direkt an Bürgermeister Alfred Baxmann – und die Politikerin hat noch eine weitere Zusage von 472 000 Euro im Gepäck. Damit kann Burgdorf für Kitas, die besonders viele Kinder mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen besuchen, eine dritte Kraft pro Gruppe einstellen. „Deren Arbeit liegt verstärkt auf der Sprache“, sagte Raue im Ausschuss für Jugendhilfe und Familie. Ihren Angaben zufolge will Burgdorf die Förderung nutzen, um acht befristete Teilzeitstellen zu schaffen. Dem einstimmigen Votum des Ausschusses folgte am Dienstag auch der Verwaltungsausschuss. Schon jetzt steht aber fest, dass die Stadt das für dieses Jahr bewilligte Geld vom Land nicht ausgeben kann. „Am 26. Oktober stimmt der Rat über die Drucksache ab“, sagte Stadtrat Kugel. Erst danach könne die Stadt die Stellen ausschreiben: „Das Geld verfällt aber nicht, wir können es übertragen“, sagte Kugel.

Der Verzug liege nicht bei der Stadt: Vielmehr seien die Richtlinien für die Förderung erst während der Sommerferien im Rathaus eingegangen – und seitdem arbeite die Stadt intensiv, um die Förderung zu erhalten, sagte Raue.

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