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Land saniert Sorgenser Holperstrecke

Burgdorf Land saniert Sorgenser Holperstrecke

Sorgensen sieht Licht am Ende des Tunnels. Die Landesstraßenbaubehörde hat jetzt angekündigt, dass sie die mit Schlaglöchern übersäte Ortsdurchfahrt im nächsten Frühjahr sanieren will. Das Projekt stehe mit einem weiteren in Nordstemmen an erster Stelle der geplanten Bauarbeiten.

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Ein Bautrupp zieht auf der Landstraße 311 zwischen Sorgensen und Dachtmissen Bohrkerne, um für die geplante Sanierung die Beschaffenheit des Untergrunds zu erkunden.

Quelle: privat

Sorgensen/Dachtmissen. Wer von Burgdorf mit dem Auto nach Sorgensen hineinfährt, sollte gute Stoßdämpfer besitzen. Denn die Hauptstraße ist in einem so miserablen Zustand, dass es Autofahrer selbst bei Einhaltung des dort mittlerweile vorgeschrieben Tempos 30 durchschüttelt. Schon zweimal hat die Landesstraßenbaubehörde die längst fällige Sanierung verschoben, zuletzt im vergangenen Jahr.

Jetzt kann Dirk Schwerdtfeger, Ortsvorsteher in dem 560 Seelen zählenden Dorf, aufatmen. Sein anhaltender Kampf für die Straßensanierung scheint sich endlich auszuzahlen, wie er einem Schreiben von Fabian Schulze, Leiter des Fachbereichs Bau in der Niedersachsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, entnimmt. Darin kündigt Schulze an, dass die Baumaßnahme "unbedingt ins Bauprogramm 2018 aufgenommen werden soll".

Auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigte Schulze, dass das Projekt höchste Priorität in seiner Behörde genießt. Es stehe neben der Ortsdurchfahrt von Nordstemmen an erster Stelle der Liste der geplanten Bauvorhaben. Somit sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Straßenbauer 2018 tatsächlich Hand anlegen an die Hauptstraße in Sorgensen. Im Doppelhaushalt des Landes für die Jahre 2017 und 2018 stünden für das kommende Jahr erneut 85 Milllionen Euro bereit für den Straßenunterhalt. Nun müsse das Geld nur noch zugewiesen werden.

Für die hohe Priorisierung sorgt laut Schulze der Umstand, dass es sich um ein Gemeinschaftsvorhaben von Land und Stadt handelt. Denn es müsse nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern auch der Kanal und die Gehwege im Auftrag der Kommune saniert werden. An den Gesamtkosten von einer Million Euro sei das Land mit 800.000 Euro beteiligt, die Stadt mit rund 200.000 Euro.

Schulze bestätigte, dass die Ausführungsplanung bereits abgeschlossen sei und sich seine Behörde zeitnah an die Ausschreibung der Arbeiten machen werde. So könnten die Bauarbeiten sofort nach dem Winter beginnen. Die Arbeiten nähmen eine Bauzeit von etwa drei Monaten in Anspruch. Die Hauptstraße müsse dann für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Eine Umleitung werde ausgeschildert.

Schulze wollte nicht ausschließen, dass seine Behörde im nächsten Jahr auch noch die Fahrbahn der freien Strecke zwischen Sorgensen und Dachtmissen sowie die Ortsdurchfahrt von Dachtmissen erneuern wird. Für beide Sanierungsbereiche fielen jeweils noch einmal Kosten von 150.000 bis 200.000 Euro an, die dann das Land allein zu tragen haben werde. Gestern war ein Bauarbeitertrupp auf der L 311 damit beschäftigt, Bohrkerne zu ziehen. Diese sollen laut Schulze Aufschluss geben über die Beschaffenheit des Untergrunds.

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