Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Lichtwochen bringen Kunden in die Läden

Burgdorf Lichtwochen bringen Kunden in die Läden

"Die Kombination aus Lichtwochen, Weihnachtsmarkt und Late-Night-Shopping ist eine rundum gelungene Sache", sagt Jörg Fehling, Inhaber eines Bekleidungsgeschäftes an der Marktstraße, und bilanziert: "Die adventliche Stimmung hat viele Besucher gebracht. Wir sind zufrieden."

Voriger Artikel
Einbrecher bleiben ohne Beute
Nächster Artikel
Fahrzeuge stoßen zusammen

Amazing Grace", gespielt auf Dudelsäcken, sorgt bei den Zuhörern auf der Marktstraße für Gänsehautmomente - solche Acts locken die Massen in die Stadt und in die Geschäfte.

Quelle: Köhler

Burgdorf. Fehling freute sich, dass sich mit mehr als 20 teilnehmenden Geschäften viele Inhaber am Late-Night-Shopping beteiligt haben: "Für die Besucher ist es schön, wenn nicht nur die Straßen, sondern auch die Läden von innen leuchten." Zudem sei es eine gute Gelegenheit, sich auch Besuchern aus anderen Städten zu präsentieren: "Wir haben in den Vorjahren gemerkt, dass viele, die beim Late-Night-Shopping erst einmal geguckt haben, in den Wochen bis Weihnachten noch einmal bei uns vorbeikommen."

Ohne den Anschub durch das in Burgdorf ansässige veterinär-pharmazeutischen Unternehmen und die Banken würde es die Lichtwochen in dieser Form nicht geben, sagt der Kaufmann. Gerade diese Weihnachtsbeleuchtung sei für Städte ähnlicher Größenordnung beispielhaft. Und nicht nur für das Stadtmarketing, sondern auch für die Geschäftsleute wichtige Werbung. "Allein von der Kaufmannschaft wäre so etwas gar nicht machbar" , sagte Fehling. Das gewachsene Miteinander von Eröffnung mit Verlosung, Weihnachtsmarkt und verlängerten Öffnungszeiten nutze nicht nur den an der Marktstraße ansässigen Unternehmen, sagte er überzeugt.

"Ganz nett und stimmungsvoll", empfand Bekleidungshauschefin Julia Obermeyer den Abend. Die winterlichen Temperaturen haben ihrer Beobachtung nach dafür gesorgt, dass die Besucher nach der Eröffnungszeremonie zügig in die Läden gefunden hätten. "Wir haben Rotwein und Käse angeboten, das wussten viele. Man trifft sich im Geschäft und dabei darf auch etwas in die Tüte wandern", beschrieb Obermeyer die Stimmung.

Auch das Konzert des Chor des Herrn K habe für Besucher und damit auch Kunden von außerhalb gesorgt: "Bei mir waren zwei Damen, die extra deswegen aus Peine und Kleefeld angereist waren. Die kamen nach der Eröffnung zu mir, kauften,  blieben bis kurz vor dem Konzert. Und kamen danach wieder, um ihre Ware abzuholen." Sowohl das persönliche Anschreiben von Stammkundinnen, als auch die großangelegte Werbung in Zeitungen sorge dafür, dass immer mehr den Reiz der Veranstaltung selbst erleben wollten.

Martin Polch ist mit dem Besuch  in allen drei Läden sehr zufrieden. "Im Schuh Profi haben die Leute die Black-Friday-Aktion sehr gut angenommen und kamen mit Coupons." Auch der Schuhladen an der Hannoverschen Neustadt sei gut besucht gewesen. "Viele waren froh, dass wir länger geöffnet hatten. Höhepunkt war eine Gewinnerin bei der Verlosung. Die kam mit ihren Freundinnen gleich vorbei, um den Gutschein einzulösen, weiter einzukaufen und ein Gläschen Sekt zu trinken." Und selbst kurz vor 22 Uhr habe es im Sportfachgeschäft noch interessierte Kunden gegeben.

Von Sandra Köhler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sothgvvh9ty8176hn4
Mister Christbaum denkt an Abschied

Fotostrecke Burgdorf: Mister Christbaum denkt an Abschied