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Lebensberatung zieht nach 18 Monaten Bilanz

Burgdorf Lebensberatung zieht nach 18 Monaten Bilanz

Im Februar 2014 hat die Ehe-, Paar- und Lebensberatung Langenhagen ihre Burgdorfer Außenstelle im Haus der Diakonie an der Schillerslager Straße eröffnet. Nach 18 Monaten haben die Verantwortlichen nun Bilanz gezogen.

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Zufrieden mit der Nachfrage: Die stellvertretende Superintendentin Gesa Steingräber-Broder, Gunhild Junker und Hans-Günter Schoppa.

Quelle: Sabine Gurol

Burgdorf. Wer zu Gunhild Junker in die Beratung kommt, steht meist an einem Scheideweg: „Bei vielen Menschen geht es um Krankheiten, Verluste oder Trennungen“, sagt die Sozial- und Religionspädagogin. Seit Februar 2014 begleitet sie in der Burgdorfer Außenstelle der Lebensberatungsstelle Langenhagen Menschen, die mit Krisen und Problemen im Leben zu kämpfen haben.

In Langenhagen gibt es die Beratungstelle, die eine Einrichtung des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen ist, bereits seit 21 Jahren. Auch der Kirchenkreis Burgdorf wünschte sich eine solche Anlaufstelle für Menschen in Krisensituationen. Gemeinsam entschied man sich für eine Kooperation. „Es ist sinnvoller, wenn es Bereiche gibt, die man nicht allein wuppen muss“, sagt Hans-Günter Schoppa, Leiter der Beratungsstelle in Langenhagen.

Nach 18 Monaten, die das Angebot existiert, ziehen die Verantwortlichen beider Kirchenkreise und Beraterin Junker eine positive Bilanz. „Die Nachfrage ist gut“, sagt Schoppa. Bedarf an Lebensberatungen gebe es überall. „Ohne die Außenstelle wären die Wege für die Menschen aber weiter.“ Vor allem Frauen und Männer zwischen 30 und 40 nutzen die psychologische Beratung - also Menschen, die mitten im Leben stehen und „Druck und Herausforderungen von allen Seiten spüren“, so Junker. In einem Erstgespräch klärt sie dabei zunächst, was die Klienten plagt. „Dann arbeiten wir daran, herauszufinden, was sich verändern muss, damit es besser wird.“

Obwohl die Außenstelle in Burgdorf gut angenommen wird, ist Junkers Stelle zunächst bis 2016 befristet. Erst im Dezember soll sich entscheiden, ob der Kirchenkreis Burgdorf die Beratungsstelle weiter finanzieren wird.

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