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Realschule 
sieht Standort 
in Gefahr

Burgdorf Realschule 
sieht Standort 
in Gefahr

Burgdorfs Realschüler sollen ihren Abschluss bestehen, ohne das Schulgebäude wechseln zu müssen – diese Forderung haben am Montagabend die Elternvertreter, Lehrer und Schüler den Kommunalpolitikern und der Verwaltung mit auf den Weg gegeben.

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Keine Auslagerung von Realschülern - diese Forderung erheben jetzt Lehrer, Eltern und Schüler.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Jenseits der Öffentlichkeit hatte der Schulelternrat unter anderem den Schulausschuss und die Fraktionsvorsitzenden im Rat in die Mensa gebeten, um mit diesen über die Zukunft der Realschule zu sprechen. „Es geht uns darum, eine Beschulung am Standort Vor dem Celler Tor sicherzustellen“, sagt die stellvertretende Elternratsvorsitzende, Beate Gottowick. Dazu gehörten Lernbedingungen, die den Schülern einen bestmöglichen Schulabschluss garantieren.

Das aber sehen Eltern, Lehrer und Schüler in Gefahr. Zwar gelingt im Schuljahr 2016/17 noch mit einigen Umbauten, dass sowohl der neue fünfte Jahrgang der IGS als auch die Realschüler im gleichen Gebäude lernen können. Doch für das Schuljahr 2017/18 reiche dies nicht mehr, sagt Kai Klinge, Konrektor der Realschule, mit Verweis auf drei freiwerdende Räume und mindestens fünf neue fünfte Klassen in der IGS. Damit gibt es aus Sicht der Stadt zwei Optionen: Entweder müssen die Realschüler an einen anderen Standort ausweichen oder ein IGS-Jahrgang wird ausgelagert. „Wir fordern den Verbleib aller Realschüler am angestammten Standort bis zum Auslaufen der Realschule im Jahr 2020“, sagt Gottowick – eine Forderung, die Schüler und Lehrer unterstützen.

Sie sieht das Gespräch am Montag als Auftakt für weitere Debatten, ebenso wie Klinge. Für die Verwaltung ergeben sich nach Aussage von Stadtrat Michael Kugel drei konkrete Aufgaben für das anstehende Schuljahr: Eine Renovierung von Klassenräumen für den künftigen zehnten Jahrgang, eine Trittschalldämmung in einzelnen Räumen und ein möglicher Schallschutz zur Straße Vor dem Celler Tor oder eine Be- und Entlüftung. „Bei Stau sind der Lärm und die Abgase der Autos nur schwer zu ertragen“, begründet Gottowick diesen Wunsch. „Wir werden diese Aspekte unter dem Blickpunkt der Machbarkeit prüfen“, sagt Kugel und lobt zugleich die sachliche Diskussion.

Auch die Elternvertreterin zieht eine positive erste Bilanz: „Wir haben uns von der Politik gut wahrgenommen gefühlt“, sagt sie. Gleichwohl gehe es darum, nun die Anmeldezahlen abzuwarten und dann weitere Gespräche zu führen. „Die Realschule ist erhebliche Kompromisse bei der Raumnutzung eingegangen“, sagt Gottowick, die Schüler dürften aber nun nicht herunterfallen.

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Von Redakteur Antje Bismark

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