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Körper und Geist helfen beim Gesundsein

Burgdorf Körper und Geist helfen beim Gesundsein

Anfangs wurden sie komisch angeguckt und in die Esoterik-Ecke gestellt. Mittlerweile sind die Macherinnen des Offenen Treffs "Leib und Seele" im Burgdorfer Mehrgenerationenhaus (BMGH) eine Institution. Die Mischung aus Vortrag und Gespräch zu allem, was ganzheitliche Medizin angeht, kommt an.

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Martina Fernholz (von links), Mernoush Amini,Sabine Nehring Neumann,Hanna Thies und Ulrike Herr sind einige der Referentinnen beim offenen Treff Leib und Seele. Köhler

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. "Unsere Farbe ist bunt", sagt Martina Fernholz, Ansprechpartnerin für den Offenen Treff "Leib und Seele". Von Meditation bis Erschöpfungssyndrom, Bachblüten- und Aromatherapie bis Beziehungsarbeit, Kommunikation bis  Psychophysiognomik: Die Heilpraktikerinnen und systemischen und  Psycho- und Paartherapeutinnen bespielen immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Mehrgenerationenhaus alle Facetten der Gesundheit. Vorzugsweise die jenseits der Schulmedizin. Und kostenlos.

"Am Anfang sind wir schon schräg angeguckt und ganz weit auf die Esoterikschiene gerückt worden", sagt Fernholz. Ein solches Angebot in einer kleinen Stadt wie Burgdorf zu sei nicht ganz einfach gewesen. Das waren die Zeiten, in denen sich die Fachfrauen für Gesundheit fast schon damit abgefunden hatten, mit vier oder fünf Besucherinnen Kaffee zu trinken und ein Schwätzchen zu halten.

Doch es sprach sich herum, dass der Leib-und-Seele-Treff Raum bietet, was viele bei Arztbesuchen schmerzlich vermissen: Zeit, einmal genauer nachzufragen, was das Wort, das sie als Diagnose bekommen haben, denn nun genau bedeutet. Wo Raum ist für Selbstfürsorge. Wo man Ängste los werden kann, sich ernst genommen fühlt. Wo Patienten auch alternative Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen. Oder Tipps erhalten, wie sie sich selbst etwas Gutes zu tun können: von Entspannung bis hin zur Stärkung des Selbstbewußtseins.

Ängste seien immer ein Thema, sagt Dozentin Sabine Nehring Neumann. Schmerzen, Traumatherapie und Beziehungsarbeit auch."Unsere Besucher sind gut vorbereitet, sodass immer spannende Gespräche entstehen." Weil jede der Dozentinnen einen ganz eigenen Ansatz verfolge, werde es nie langweilig. "Wir hätten auch gerne einen Mann dabei, aber bisher hat sich keiner gefunden", sagt Fernholz. Die Treff-Macherinnen profitieren ihrerseits: "Jetzt kennen wir uns persönlich. Und wenn mich eine Patientin nach einem Rat fragt, weiss ich, zu wem ich sie empfehlen kann", sagt Fernholz.

 
Das Programm für 2016

18. August: Salutogenese – statt nur Fehlersuche Gesundheit in den Blick nehmen (Martina Fernholz)

25. August: Meditation (Mernoush Amini)

01. September: Aufstellungsarbeit „Unsichtbare Bindungen“ (Sabine Nehring Neumann)

08. September: Warum „positiv Denken“ allein nichts ändert“ (Beate Stein)

15.September: „Emotionale Freiheit“ (Dr. Isa Bredemeier)

22. September: Die Lunge – nicht nur ein Atmungsorgan, sondern auch zuständig für Mut, Distanz, Loslassen und mehr (Hanna Thies)

29. September: Mudras – Fingerspiele Gesundheit in unseren Händen (Gabi Eichler)

06. Oktober: Achtsamkeit statt Gedankenkarussell (Merle Meier)

13. Oktober: Bachblüten – Seelentherapie mit Blütenenergie / Medizin der Menschlichkeit (Ulrike Herr)

20. Oktober: Beweglich bleiben im Alltag (Dr. Ana Hayes und Melanie Altenkamp)

27. Oktober: Mut zu mehr Selbstbewusstsein (Rotraut Meier)

03. November: Heilkunst und Kommunikation – die Sprache des Körpers übersetzen (Martina Fernholz)

10. November Meditation (Mernoush Amini)

17. November: Erschöpfungssyndrom „Es kann jeden treffen“ (Sabine Nehring Neumann)

24. November: „The Work“ - ein Weg zu persönlichem Frieden (Dr. Isa Bredemeier)

01. Dezember: Was mir wirklich wichtig ist – Raunächte für Herzenswünsche (Gabriele Kottlorz)

08.Dezember: Die Liebe stärken (Rotraud Meier)

15. Dezember: Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit Tröpfchenweise Pflanzenkraft für Körper und Seele Die Welt der ätherischen Öle und Düfte  (Ulrike Herr)

Von Sandra Köhler

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