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Lernen am praktischen Beispiel

Burgdorf Lernen am praktischen Beispiel

Ist das berufliche Gymnasium Wirtschaft oder Technik für mich die richtige Schule? Wer das herausfinden will, sollte den Informationstag der Berufsbildenden Schulen besuchen. Er beginnt am Sonnabend, 6. Februar, ab 10 Uhr am Berliner Ring.

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Leon Schock (hinten) und Aaron Töpperwien drehen an der Werkbank eine Welle.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Konzentriert programmieren Anne Kießling und Jan Mergenthaler unter den Blicken von Lehrer Frank Musiolek die 100.000 Euro teure CNC-Fräse. Daneben demonstrieren Leon Schock und Aaron Töpperwien beim Drehen einer Welle an einer herkömmlichen Drehbank, dass am Berliner Ring nicht nur moderne Technik zum Einsatz kommt, sondern auch Althergebrachtes vermittelt wird.

Wie bereits beim ersten Informationstag der Schule wird es am 6. Februar neben einer Einführung in die Regelungen der Oberstufe an den Beruflichen Gymnasien auch wieder viel Praxis zu erleben geben: Die BBS öffnen ihre Werkstätten, Labore und Klassenräume.

Dort können interessierte Realschüler mit Ambitionen auf die allgemeine Hochschulreife, aber auch Absolventen klassischer Gymnasien mit besonderer Vorliebe für Technik oder Wirtschaft die Ausstattung begutachten, sich über die Schwerpunkte Elektro- und Metalltechnik sowie das zentrale Fach Informationsverarbeitung informieren. Und sich bei Sekretärin Ursel Prentkowski im Info-Cafe anmelden.

„Wer Interesse an Technik hat und mit Mathematik klarkommt, der wird hier keine Probleme bekommen“, beruhigen die Elektrotechniker Marc Weinreich und Toni Nguyen: „Die speziellen Grundlagen werden in der Einführungsphase vermittelt.“ Natanael Deac, der von der Realschule Lehrte ans Technikgymnasium wechselte, gefällt besonders gut, „dass man bei Betriebsbesichtigungen sehen kann, wie die Arbeitsabläufe sind, ob einem die Firma als Arbeitgeber gefällt, und dass man Verbindungen knüpfen kann.“

Auch im Wirtschaftsbereich wird Praxis großgeschrieben. Hier lernen Schüler bei der Teilnahme am Deutschen Gründerpreis, ein Unternehmenskonzept inklusive Businessplan und Marketingstrategie auszuarbeiten. Ganz, wie sie es später auch tun müssen, wenn sie sich selbstständig machen.

Sandra Köhler

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