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Was wünschen sich die Eltern kleiner Kinder?

Burgdorf Was wünschen sich die Eltern kleiner Kinder?

Auf der Wiese hinter dem Rathaus II picknicken Familien auf mitgebrachten Decken. Andere haben sich an den aufgestellten Tischen zu Kaffee und Kuchen niedergelassen. Diese Bild bot sich am Sonnabendnachmittag beim ersten Picknick für Familien mit Kleinstkindern in Burgdorf.

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Während des Picknicks für Familien mit Kleinstkindern spielt der Vater Dirk Fuhrberg mit seiner einjährigen Tochter Isabella in einer Sandkiste.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Burgdorf. Weit mehr als 100 Eltern waren mit ihrem Nachwuchs der Einladung des Bündnisses für Familien gefolgt. "Wir haben gedacht, dass es für unsere Kleine interessant sein könnte, andere Kinder kennenzulernen. Eventuell treffen wir hier Bekannte oder können neue Kontakte zu anderen Eltern knüpfen", sagte Dirk Fuhrberg, Vater einer ein Jahr alten Tochter.

Ziel der Veranstaltung sei, Schwellenängste der Eltern abzubauen, Einrichtungen  und Organisationen aufzusuchen, die Angebote für Familien machen, betonte die Gleichstellungsbeauftragte Petra Pape, die Koordinatorin des Bündnisses für Familien ist. Alle Eltern bekämen nach der Geburt ihres Kinder von der Familienhebamme einen roten Rucksack mit einem Ordner der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der wichtige Hinweise zu Untersuchungen für Babys enthalten.  Außerdem seien in dem Rucksack kleine Geschenke der Bündnispartner und Einladungen, diese aufzusuchen.

"Aber es ist etwas anderes, wenn man ein Gesicht sieht, als wenn man nur die Erläuterungen auf dem Papier liest", sagte Pape. Daher hätten mehrere Bündnismitglieder Informationsstände aufgebaut. So hatte die Kindertagespflege Sa Pa Du aus der Weststadt den Tagesablauf in der Einrichtung an einen Baum gepinnt. "Wir betreuen zehn Kinder von null bis drei", berichtete die Heilerziehungspflegerin Sandra Heuer.

Nach Auskunft der Stillberaterin Ursula Eikenberg trifft sich die offene Stillgruppe zweimal im Monat im Frauen und Mütterzentrum. Die Gruppe bietet eine kostenlose Beratung an. "Wir haben unsere Krippe für ein bis drei Jahre alte Kinder Bei uns im Haus sind auch Krabbelgruppen  und der offene Treff, zu dem man seine Kinder mitbringen kann", erzählte Janin Kausche-Ehrenberg aus dem Vorstand des Frauen- und Mütterzentrums.

"Ich berate schwerpunktmäßig Familien mit Kindern bis drei Jahre", sagte Christine Schütze von der Erziehungs- und Familienberatungsstelle. Fragen würden zum Beispiel zu Schlaf- oder Essstörungen, zum dauernden Schreien oder den Ängsten eines Kindes gestellt.

Das Netzwerk Frühe Hilfen des Burgdorfer Jugendamts möchte gern wissen, welche Angebote für Familien sich Eltern wünschen. Fragebögen sind in den Kitas verteilt worden. Das Netzwerk hat das Picknick genutzt, um auch Fragebögen an Eltern von Kindern auszugeben, die noch keine Krippe oder Kindergarten besuchen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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