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Zocken bis zur Geisterstunde

Burgdorf Zocken bis zur Geisterstunde

Jeden Montag treffen sich die Mitglieder von „Burgdorf spielt“ zum gemeinsamen Spieleabend. Um für ihre Leidenschaft auch andere Burgdorfer zu begeistern, laden sie zu einem Wochenende unter dem Motto „Stadt!-Land!-Spielt!“ ein.

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Dirk Strauch und Petra Staude sind ganz vertieft in ihre „Seven Wonders“-Spielkarten. Stein

Quelle: Johanna Stein

Burgdorf. „Das kann man auch im Internet spielen“, sagt Michael Staude. „Ach, im Internet. Wir spielen das richtig“, entgegnet Petra Staude, während sie bunte Karten sortiert. Es ist Montag, 18 Uhr, und beim Treff „Burgdorf spielt“ im Pfarrheim der St.-Nikolaus-Gemeinde liegt mal wieder das beliebte Kartenspiel „Seven Wonders“ auf dem Tisch - ein Klassiker.

Auch Dirk Strauch spielt heute mit. Er hat den Treff gemeinsam mit Claus Kempe vor etwa 20 Jahren gegründet. „Das war aber lange nur privat“, sagt er. Inzwischen kann jeder mitspielen - an jedem Montagabend.

Ein Wochenende lang spielen

„Burgdorf spielt“ lädt für Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. September, zu einem offenen Spieletreff unter dem Motto „Stadt!-Land!-Spielt!“ ins katholische Pfarrheim, Im Langen Mühlenfeld 19, ein. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Wer spielen möchte, kann einfach vorbeikommen, es stehen genügend Spiele bereit. Der Veranstalter sorgt zudem für Kuchen und Getränke. Am Sonnabend ab 14 Uhr mit offenem Ende und Sonntag von 14 bis 18 Uhr können die Besucher etwa 100 unterschiedliche Spiele ausprobieren. Partner des Projekts „Stadt!-Land!-Spielt!“ sind das deutsche Spielemuseum Chemnitz, das Deutsche Spielearchiv Nürnberg, das Spielezentrum Herne, das Österreichische Spielemuseum und die Spiele-Autoren-Zunft.

Um neue Mitspieler zu gewinnen, beteiligt sich der Spieltreff am „Stadt!-Land!-Spielt!“-Wochenende, 12. und 13. September. Gespielt wird an diesen beiden Tagen nicht nur im Pfarrheim Im Langen Mühlenfeld 19, sondern auch an 75 weiteren Orten in ganz Deutschland und Österreich. Die Burgdorfer freuen sich bereits darauf, „einfach den ganzen Tag zu spielen“. Sie hoffen zudem, mit dem Wochenende ihren Spieltreff bekannter zu machen. „Bisher sind wir noch eine kleine Gruppe“, sagt Petra Staude.

Heute spielen sie nur zu dritt, weil einige im Urlaub sind. „Sonst sind wir sechs bis sieben Leute“, erzählt Staude. Dann werden die Karten verteilt und der Kampf um die sieben Wunder beginnt: Nach einer Stunde und drei Spielrunden holt sich Michael Staude mit deutlichem Abstand den Sieg.

Besonders solche Strategiespiele wie „Seven Wonders“ mögen die drei. Beliebt sind in der Runde jedoch auch Brett- und Gesellschaftsspiele. „Nur nicht unbedingt ,Mensch-ärgere-Dich-nicht‘“, sagt Staude lachend, „lieber ,Alhambra‘ oder ,Siedler von Catan‘“. Zum Abschluss spielen sie dann auch mal ein leichteres Kartenspiel. Schließlich wird es oft Mitternacht bis sie das letzte Spiel beenden.

Von Johanna Stein

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