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DRK Burgdorf ist in Aufbruchsstimmung

Burgdorf DRK Burgdorf ist in Aufbruchsstimmung

Das DRK Burgdorf befindet sich im Aufschwung. Bei der Mitgliederversammlung in der Begegnungsstätte Herbstfreuden stellte der Vorsitzende Gero von Oettingen ambitionierte Zukunftspläne, den Nachfolger des Ehepaars Schliffka und einen Geschäftsstellenleiter vor.

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Die Vizepräsidenten des DRK Region Hannover, Martina Rust, lobt in ihrem Grußwort die Arbeit des Burgdorfer Ortsvereins.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Eigentlich war Martina Rust, Vizevorsitzende des DRK Region Hannover, extra nach Burgdorf gekommen, um Kurt Fuchs für 80-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Da der jedoch kurzfristig wegen einer Erkrankung absagen musste, verfolgte sie interessiert, was sich der rege Ortsverein mit seinem "Projekt 2015" auf die Fahnen geschrieben hat. 800 Mitglieder und 730 Förderer zählt der Ortsverein. Er hat eine Bereitschaft aus 30 Mitglieder, die in 2016 nahezu 5000 Einsatzstunden leisteten, aktuell pro Wochenende drei Sanitätsdienste versehen und nicht nur bei den Heimspielen der Recken, sondern auch beim Pferdemarkt und anderen großen Veranstaltungen aktiv sind. 763 Spender kamen zu zwölf Blutspendeterminen im vergangenen Jahr. Es ist einer der Ortsvereine in neun Kommunen der Region, der beim Jugendrotkreuz Nachwuchs ausbildet. Die Kleiderkammer ist nicht nur Ausgabestelle, sondern auch sozialer Anlaufpunkt für Fragesteller.  Und die DRK-Begegnungsstätte Herbstfreuden verzeichnete in 2016 gut 7000 Besucher und wird von zahlreichen Nicht-DRK-Gruppen genutzt. 

Das reicht dem amtierenden Vorstand aber nicht. Nachdem die vom Finanzamt der Gemeinnützigkeit wegen erforderliche notwendige neue Satzung nun beschlossen ist, soll das Wirken des Wohlfahrtsverbandes noch effektiver und nach außen besser sichtbar werden. Dazu hat sich der Vorstand den Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit, die Gründung eines Veranstaltungsteams und die Aktivierung der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie dem Heesseler SV  auf die Fahne geschrieben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt aber auf der Begegnungsstätte. Diese soll von noch mehr Leuten genutzt werden. Zum einen wird deshalb die Behindertentoilette in den kommenden Wochen für 7000 Euro so umgebaut, das sie komplett barrierefrei ist. Zum anderen will der Verein die Verhandlungen zum Vertrag über den  Betrieb über das Jahr 2025 hinaus vorantreiben. Es soll ein W-LAN-Hotspot eingerichtet werden, den Besucher kostenlos nutzen können. Dazu kommt eine Computer- und Internetecke für Mitglieder. Zudem soll die Kegelbahn, die bisher nur von zwei Gruppen genutzt wird, besser frequentiert werden.

Eine nicht unerhebliche Herausforderung für Reinhard Bielefeld, der die Leitung der Begegnungsstätte ab Juni vom Ehepaar Schliffka übernimmt: "Die haben Herbstfreude geprägt und große Fußspuren hinterlassen", lobte der pensionierte Bauingenieur, der mit seiner Frau in Otze wohnt und sich dort unter anderem in der Rentnerband und AG Dorf engagiert. Und noch ein neues Gesicht stellte sich vor: Lothar Rickert ist ab sofort Leiter der Geschäftsstelle - ein Amt, das es vorher nicht gab und der vielen Arbeit geschuldet ist. Er habe der Mann "aus dem Dunstkreis des VVV" gewinnen können, sagte Schatzmeister Jürgen Lange und wolle ihn auch in seine Tätigkeit einarbeiten. "Ich habe gesagt, ich mache den Schatzmeister drei Jahre- die sind im nächsten Jahr um." Doch auch andere Bewerber für diesen Posten seien willkommen. Ebenfalls vakant wird dann der Posten von   Maren Schmudlach, der Schriftführerin und Pressesprecherin des Vereins. Es werde ihr mit ihren anderen Verpflichtungen schlichtweg zu viel, teilte sie den Mitgliedern mit.

Ehrungen verdienter Mitglieder

Die Ehrungen werden wegen Abwesenheit der Jubilare nachgeholt: Horst Woick und Ake Bindseil für 25-jährige Mitgliedschaft  und Reingard Bierkampf für 40-jährige Treue. Ursula Sander gehört dem DRK seit 50 und Kurt Fuchs seit 80 Jahren an. "Den müssen seine Eltern angemeldet haben, als er in die Schule kam", mutmaßte von Oettingen. Zumindest  Fuchs werde man einen Hausbesuch abstatten, kündigte der Vorsitzende an: "Der bekommt einen schönen Präsentkorb und muss den dann nicht noch durch die Gegend schleppen."

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Von Sandra Köhler

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