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Bewohner können demächst einziehen

Burgdorf Bewohner können demächst einziehen

Im Endspurt befinden sich die Arbeiter beim Aufbau der mobilen Unterkünfte am Sorgenser Dreieck: Sie haben die Gebäude aufgestellt, an die Versorgungsleitungen angeschlossen, die ersten Möbel geliefert. Voraussichtlich Ende Juni erwartet die Stadt die Bewohner.

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Kurz vor der Fertigstellung: Noch werken die Arbeiter an den Außenanlagen der Unterkunft.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Maximal 82 Kinder, Frauen und Männer finden in den vier Gebäuden mit insgesamt 16 Wohneinheiten ein Zuhause auf Zeit. Denn das soll es aus Sicht der Verwaltung sein: "Wir werden hier die Menschen unterbringen, die auf den Abschluss ihres Asylverfahrens warten", sagt Thomas Borrmann, Leiter der städtischen Sozialabteilung. Je nach Herkunftsland und Vollständigkeit der Papiere liege diese Dauer zwischen wenigen Monaten und mehr als einem Jahr. "In jedem Fall müssen wir mit einer höheren Fluktuation rechnen", prognostiziert er.

Nach der Containeranlage an der Friederikenstraße geht Burgdorf nun mit den mobilen Holzbauten einen neuen Weg bei der Wohnraumsuche. "Für uns war das Tempo der Arbeiten ausschlaggebend", sagt Reiner Warnecke vom Gebäudemanagement. Er hatte im Dezember 2015 die Ausschreibung veröffentlicht, am 25. Januar dieses Jahres ging der Auftrag an die Baufirma. Im Februar erhielt eine Firma aus Burgdorf den Zuschlag für die Erdarbeiten und legte bereits wenige Wochen später los. Im April und Mai brachten Schwertransporter die mobilen Heime, in die nun voraussichtlich Ende Juni die ersten Bewohner einziehen werden. Die veranschlagten Kosten von 1,2 Millionen Euro werden nach Aussage von Jörg Lahmann, Leiter des Gebäudemanagements, gehalten.

Die größeren Wohneinheiten mit drei Schlafräumen für je 2 Personen sind 45 Quadratmeter groß, die kleineren 40 Quadratmeter. Mehr als zwei Betten und ein Kleiderschrank passen nicht in die Zimmer, deshalb werden die künftigen Bewohner sicherlich oft den Aufenthaltsraum oder das Außengelände nutzen. Dessen Gestaltung soll später erfolgen - lediglich ein großes Beet fürs Stadtgärtnern ist schon angelegt. "Mit dem Projekt sammeln wir erste Erfahrungen für mögliche weitere Bauten", sagt  Lahmann. Wie seine Kollegen hofft er, vor allem Familien unterbringen zu können: "Das birgt in den kleinen Wohneinheiten einfach weniger Konfliktpotenzial."

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