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Lauschangriff auf pfeilschnelle Jäger

Burgdorf/Uetze Lauschangriff auf pfeilschnelle Jäger

Zu zwei Nachtwanderungen der besonderen Art lädt der Naturschutzbund im August ein. Am Freitagabend, 12. August, geht es an die Spreewaldseen und eine Woche später an den Burgdorfer Stadtparkteich. Dort wird den Fledermäusen nachgespürt - Taschenlampen sind mitzubringen.

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Bei der Jagd nach Mücken fliegen Fledermäuse nah über Wasseroberfläche entlang.

Quelle: Wolfgang Buchhorn

Burgdorf/Uetze. Die große, verzweigte Wasserfläche der Spreewaldseen in Dahrenhorst ist ein hervorragendes Jagdrevier für die fliegenden Säugetiere. „Wenn es warm und trocken ist, tummeln sich dort sehr viele Fledermäuse“, sagt Bernd Rose vom Naturschutzbund. Zunächst wird Rose, der seit 13 Jahren ehrenamtlicher Fledermausbetreuer in der Region ist, erklären, wie die Tiere leben, wovon sie sich ernähren und wie sie ihre Beute mit Echosignalen aufspüren.

Sobald die Dämmerung aufzieht, kommen die Jäger aus ihren Baumhöhlen. Mit einem starken Scheinwerfer sollen die pfeilschnellen Tiere beobachtet und mit einem sogenannten Bat Detector ihre Ultraschalllaute für das menschliche Ohr wahrnehmbar gemacht werden, kündigt Rose an. Die bevorzugte Nahrung der Fledermäuse sind Mücken, die in der Dunkelheit aus dem Wasser aufsteigen. Um Beute zu machen, fliegen die Kobolde der Nacht nur wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche.

Rose und Nabu-Jugendwart Hans-Jürgen Sessner erwarten die Nachtwanderer an beiden Tagen um 20 Uhr – in Uetze auf dem Parkplatz an den Spreewaldseen und in Burgdorf am Parkplatz Finanzamt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zudem empfiehlt es sich - wenn vorhanden - eine Taschenlampe mitzunehmen.

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