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Neue Steine für die Wilhelmstraße

Burgdorf Neue Steine für die Wilhelmstraße

Die Verwaltung will die Wilhelmstraße sanieren lassen - und schlägt den Politikern dafür drei Varianten vor. Darüber beginnt nun die Debatte.

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Quelle: Symbolbild

Burgdorf. Eine erste Diskussion im Ausschuss für Verkehr und Umwelt offenbarte das Spannungsfeld, in dem sich Rat und Verwaltung befinden: Auf der einen Seite müssen die Verantwortlichen die Kosten berücksichtigen, auf der anderen Seite eine möglichst lange Haltbarkeit schaffen. „Es geht nicht um die Frage: Was können wir machen?“, sagte Bürgermeister Alfred Baxmann in der Sitzung. Vielmehr laute die Frage: „Was müssen wir machen?“

Dass Burgdorf die Situation in der Wilhelmstraße verbessern muss, steht weder für die Politiker noch für die Verwaltung zur Debatte. Denn bei einem Gespräch und einem Ortstermin mit der Gruppe „Barrierefreies Burgdorf“ zeigte sich Ende vergangenen Jahres, dass das dort verlegte Pflaster vor allem für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl sehr schwierig zu passieren ist.

An dem Termin beteiligten sich unter anderem der Sozialverband, der Seniorenrat und die Lebenshilfe. Eine Nachbesserung der Fußgängerzone, so die Stadt, sei auch deshalb notwendig, weil viele Passanten die Wilhelmstraße als Durchgang zur Innenstadt nutzen. Aus Sicht von Carl Hunze (CDU) spricht für einen zeitnahen Umbau zudem, dass sich an der Straße viele karitative Einrichtungen befinden.

Für den behindertengerechten Ausbau empfiehlt die Stadt Betonpflaster und begründet dies unter anderem damit, dass dieses Material bei Nässe nicht so glatt ist wie Klinkerpflaster, dass es auf einem Brechsand-Splitt-Gemisch verlegt werden kann und dass der Unterhaltungsaufwand nicht so kostenintensiv ist. Der Vorschlag umfasst drei Varianten.

Das sind die drei Varianten

Variante 1: Der 1,50 Meter breite Streifen wird mit heidebraunen Betonrechtecken verlegt. Ein eindeutiges Plus sind die geringeren Kosten von 20 000 Euro, dagegen spricht die Optik.

Variante 2: Der Kreuzungsbereich wird mit Betonrechteckpflaster ausgebaut. Die Kosten liegen bei 29 000 Euro. Für beide Varianten müssten Anlieger nichts bezahlen.

Variante 3: Diese sieht einen verbesserten Unterbau mit Mittelgosse und neuer Deckschicht vor. Sie kostet etwa 90 000 Euro - Anlieger tragen einen Anteil von 70 Prozent.

Über die Vorschläge diskutieren nun die Fraktionen intern, eine Entscheidung wird erst nach der Sommerpause fallen.

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