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Neuer Betreiber für Schul-Cafeteria gesucht

Burgdorf Neuer Betreiber für Schul-Cafeteria gesucht

Caterer Björn Weber gibt den Cafeteria-Betrieb im Gymnasium Endes des Jahres ab. Das Langenhagener Unternehmer Perfekta übernimmt bis zum Sommer. Dann schreibt die Stadt die Essensversorgung neu aus.

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Caterer Björn Weber (rechts) hört als Betreiber der Cafeteria im Gymnasium Ende 2017 auf.

Quelle: foto: Korte

Burgdorf.  Das Gymnasium beschreitet kulinarisch neue Wege.  Die Stadt hat nach acht Jahren der Zusammenarbeit zum Ende des Jahres Caterer Björn Weber gekündigt. Sie will den Liefervertrag für das Mensa-Essen gemeinsam mit dem Cafeteria-Angebot im nächsten Sommer neu ausschreiben und vergeben.

Weber sorgt mit seinem Angebot bereits seit 2009 dafür, dass die Gymnasiasten beim Büffeln nicht vom Fleisch fallen. Ende des Jahres ist für ihn nun Schluss. Die Stadt hat den zum Ende dieses Jahres auslaufenden Vertrag mit ihm bereits im Juni vergangenen Jahres gekündigt, und zwar in Abstimmung mit der Schule, wie Schulabteilungsleiter Henry Barm betont. Am Gymnasium nämlich habe sich das Schulleben nachhaltig verändert: Die Schule beteiligt sich seit drei Jahren an der Initiative „Gesund Leben Lernen“, die unter anderem eine gesunde Ernährung zum Ziel hat. Außerdem hat sich das Gymnasium zu einer Offenen Ganztagsschule (OGS) gewandelt mit der Folge, dass Schüler bis in den Nachmittag in der Schule verweilen.

Beides sorgt dafür, dass die Ansprüche an das kulinarische Angebot verändert haben. Eine Neuausschreibung der Mensa-Dienstleistung bietet aus Sicht der Schule den Vorteil, den Mensa-und den Cafeteria-Betrieb passgenau an den Bedürfnissen der Gymnasiasten auszurichten.

Bis das soweit ist, werden allerdings noch einige Monate ins Land ziehen. Vorübergehend soll laut Barm das Langenhagener Unternehmen Perfekta von Weber den Cafeteria-Betrieb übernehmen, und zwar bis zum Ende des Schuljahres im nächsten  Sommer. Warmes Essen hatte Weber schon seit 2015 nicht mehr angeboten, nachdem die Stadt den ehemaligen Speiseraum in ein Klassenzimmer hatte umbauen lassen und Weber für seinen Einnahmeausfall finanziell abgefunden hatte. Wer Wert auf warmes Essen legte, konnte in der benachbarten Pausewang-Grundschule ein Mensaessen einnehmen.

Weil das Gymnasium inzwischen eine OGS ist, genüge nicht länger nur eine Cafeteria. Eine Mensa sei Pflicht, sagt Barm. Weil die Stadt im nächsten Jahr  ohnedies das Schulessen für alle ihre Schulen neu ausschreiben müsse, werde sie dann auch das Gymnasium mit in das Vertragspaket hineinnehmen, das sie vorzugsweise mit einem einzigen Anbieter abschließen will. Seit sechs Jahren ist die Stadt mit der Perfekta GmbH  im Geschäft. Das Unternehmen liefert nach Angaben der Stadt täglich 550 bis 600 warme Essen an die Schulen aus. Das muss nach Darstellung von Barm nicht so bleiben. Auch andere Anbieter könnten sich bewerben. Die Stadt lege zurzeit die Auschreibungskriterien fest.

Von Joachim Dege

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