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Schulneubau wächst im Inneren

Burgdorf Schulneubau wächst im Inneren

Scheinbar in einem Dornröschenschlaf befindet sich nach Beobachtung von Burgdorfern der Neubau der Schule am Berliner Ring - doch der Eindruck täuscht: Im Innern arbeiten derzeit neun unterschiedliche Gewerke. Bis zum Beginn des Winters soll das Gebäude dicht sein. Ein Baustellenrundgang.

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In dieser Woche soll die gläserne Lichtkuppel über dem sogenannten Marktplatz des Schulneubaus eingesetzt werden.

Quelle: Bismark

Burgdorf. "Wir liegen voll im Plan", sagt Baukoordinator Michael Lerche vom Planungsbüro Arge 21, und fügt hinzu: "Das gilt sowohl für die Kosten als auch für die Bauzeit." Ein zeitlicher Puffer hat sich seinen Angaben zufolge ergeben, weil die Firma Wolf & Müller, zuständig für den Rohbau, gut zwei Monate eher als geplant ihre Arbeiten beenden konnte. "Die folgenden Gewerke, beispielsweise für die Fassade, konnten allerdings die Termine nicht nach vorn verlegen", sagt Lerche. Deshalb ruhten die Arbeiten einige Zeit.

Fachfirmen beendeten aber unter anderem Ende August die Dacharbeiten: "Das Dach ist jetzt dicht", sagt Lerche. Denn auch das Abdichten der Stahlbetondecke sei mittlerweile abgeschlossen. Derzeit bereiteten Arbeiter das Einsetzen der gläsernen Lichtkuppeln vor, die in den nächsten Wochen eingesetzt und ebenfalls abgedichtet werden. Verlegt seien auch die Leitungen für das Regenwasser.

Zu Beginn dieses Monats rückte der Fensterbauer an, im Obergeschoss befinden sich bereits die Rahmen im Gebäude. "In dieser Woche folgt das Erdgeschoss", kündigt Lerche an, dann würden auch die Glasscheiben eingesetzt. Bis zum Beginn des Winters sei die Gebäudehülle dicht, gibt der Bauleiter den weiteren Ablauf vor.

Seinen Angaben zufolge arbeiten momentan außerdem die Elektriker mit dem Verlegen von Kabeln und Trassen, die Lüftungs- und Trockenbauer sowie die Gerüstbauer parallel. "Die Firmen dichten außerdem die Bodenplatte, zum Beispiel in der künftigen Bibliothek, ab und bauen die Sanitäranlagen ein", zählt Lerche auf. In der Werkplanung befänden sich zudem der Aufzug und die Türen. "Wir haben die Verträge für alle Gewerke abgeschlossen, lediglich die Maler fehlen noch", sagt der Bauleiter.

Die jetzigen Arbeiten tangierten nicht die Überlegungen der Ratspolitiker, die über die künftige Nutzung entscheiden müssen. Zur Debatte steht ein Einzug des Gymnasiums oder der Realschule mit Teilnutzung durch das Gymnasium. "Wir gehen davon aus, dass die Schüler im nächsten Sommer einziehen können", sagt Lerche - von einem Dornröschenschlaf könne also keine Rede sein. 

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