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Burgdorfer nutzen die Briefwahl gern

Burgdorf Burgdorfer nutzen die Briefwahl gern

Genau 4157 Burgdorfer haben bereits lange vor der Bundestagswahl ihre Stimme abgegeben - per Briefwahl. Und auch für die Landtagswahl zeichnet sich eine starke Wahlbeteiligung vor dem 15. Oktober ab. Bereits am Montag bildete sich vor dem Bürgerbüro kurzzeitig eine Warteschlange vorm Briefwahlbüro.

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Hans-Jürgen Protzner nutzt das Briefwahlbüro im Rathaus III, um seine Stimme zur Landtagswahl abzugeben.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Seit einer Woche können die Burgdorfer über den neuen Landtag abstimmen, wenn sie die Briefwahl nutzen. Bis zum gestrigen Mittag hatten bereits 2342 Frauen und Männer auf diesem Weg abgestimmt. Allerdings glaubt Walter Vierke, als Leiter des Bürgerbüros auch für die Wahlen zuständig, nicht, dass erneut die Rekordbeteiligung von der Bundestagswahl geknackt wird. "Damals hatte das Briefwahlbüro fünf Wochen geöffnet, jetzt sind es knapp drei", sagt er.

Bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr registrierten Vierke und sein Team 2744 Briefwähler, zur Europawahl im Jahr 2014 waren es 1995. Dass der Trend zur Briefwahl anhält, lässt sich an der Landtagswahl 2013 ablesen: Damals zählte die Stadt 1221 Briefwähler. "Früher wurde noch nach dem Grund für die Briefwahl gefragt, heute müssen die Wähler nur noch den Briefwahlantrag stellen", sagt Vierke. Das wird unter anderem über die Wahlbenachrichtigungskarte erledigt, wer diese nicht mehr findet, benötigt in jedem Fall den Personalausweis. "Alles ist sehr unkompliziert", sagt der Fachmann.

Er weist jedoch auf eine Besonderheit hin, die Wähler berücksichtigen sollten: Den Umschlag mit den Briefwahlunterlagen dürfen die Wahlhelfer am Sonntag, 15. Oktober, nicht entgegennehmen. Der müsse bis 18 Uhr beim Wahlleiter der Region vorliegen. "Deshalb organisieren wir als Service, dass wir alle Unterlagen, die bis 15 Uhr im Rathaus III abgegeben werden, gesammelt nach Hannover bringen", sagt Vierke. Aber natürlich könne auch jeder selbst seinen Wahlbrief nach Hannover fahren.

Das Briefwahlbüro im Rathaus III am Spittaplatz öffnet noch bis Freitag, 13. Oktober, montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr, dienstags von 8 bis 16 Uhr sowie mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr.

Stadt sucht noch Wahlhelfer

Insgesamt 272 Wahlhelfer arbeiten bei der Landtagswahl am Sonntag, 15. Oktober, ehrenamtlich in den Wahllokalen. "Noch fehlen aber etwa 30 Freiwillige", sagt Walter Vierke, der sich im Rathaus als Leiter des Bürgerbüros auch um die Wahlen kümmert. Seinen Angaben zufolge gibt es vor allem in Ramlingen und Ehlershausen noch großen Bedarf. Als Wahlhelfer kann sich jeder Wahlberechtigte melden - er muss also mindestens 18 Jahre als sein und die deutsche Staatsangehörigkeit haben.

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