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Jedes Glas Wein dient der Kultur

Burgdorf Jedes Glas Wein dient der Kultur

Der Oktobermarkt in Burgdorf hallt nach: Dank der Einnahmen aus der dreitägigen Weinstube kann der Kulturverein Scena nun hochklassige Konzerte, Ausstellungen und Literaturabende organisieren und finanzieren. Die kosten den Verein immerhin rund 15.000 Euro, die nun endlich gedeckt sind.

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Ihr Weinverkauf kommt dem Burgdorfer Kulturleben zugute: Knuth Grabow (von links), Birgit Schormann, Ulrike Grabow, Matthias und Sibylle Schorr vom Kulturverein Scena.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. „Es war nicht schwer, von der Kultur auf den Wein zu kommen“, sagt Scena-Chef Matthias Schorr schmunzelnd mit Blick auf den Start im Jahr 1999. Wie zahlreiche Ehrenamtliche des Kulturvereins und deren Familienangehörigen ist auch er an allen drei Tagen in der Weinstube präsent, informiert über das Angebot des Vereins, pflegt bestehende und knüpft neue Kontakte - und tut etwas für das Jahresbudget.

Bei schönstem Sonnenschein hat der Oktobermarkt 2015 in Burgdorf begonnen.

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Rund 15.000 Euro lässt sich der Verein seine Konzertreihen „Vis-a-Vis“ und „Die vier Jahreszeiten - Barock in Burgdorf“, die Kunstausstellungen in der Magdalenenkapelle und Lesungen im Saal des Burgdorfer Schlosses kosten. Und dabei ist die von Stadt, Stadtsparkasse und Sponsoren unterstützte Kammermusikreihe „Burgdorfer Schlosskonzerte“ noch außen vor. Gedeckt werden die Kosten mithilfe von Mitgliedsbeiträgen, Kulturpartnern, Spenden - und zu einem nicht unwesentlichen Teil den Einnahmen vom Oktobermarkt.

„Damals waren wir auf der Suche nach einer Geldquelle als Alternative zum Klinkenputzen“, erinnert sich Schorr an die Anfänge vor 16 Jahren: „Es gab auf dem Stadtfest noch keinen Weinstand und keine Gelegenheit zum Sitzen.“ Schnell etablierte sich das neue Angebot zum festen Treffpunkt vieler Kulturfreunde. Zumal hier auch die neuen Flyer der weithin geschätzten Barockreihe ausgegeben werden. „Die Leute freuen sich, herzukommen und miteinander zu reden“, sagt Schorr.

Sehen und gesehen werden - unter diesem Motto haben Leser ihre Selfies an uns vom Oktobermarkt gesendet.

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Allein am Sonnabend hätten wohl um die 500 Besucher den Stand aufgesucht. Diesen Zustrom versucht der Verein zu nutzen, um auch jüngeren Menschen anzusprechen. Und um weitere Ehrenamtliche zu gewinnen: „Speziell Menschen, die am Wochenende für drei Stunden bereit sind, Aufsicht in der Kapelle zu führen, sind schwer zu finden“, wirbt Schorr um Interessierte.

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