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2016: Fest geht Luft noch lange nicht aus

Burgdorf 2016: Fest geht Luft noch lange nicht aus

Mit einem Ghostbuster-Auto haben sich Bürgermeister Alfred Baxmann und VVV-Chef Karl-Ludwig Schrader zur Eröffnung des 45. Oktobermarktes bringen lassen. Da hatte selbst der Himmel ein Einsehen: Entgegen der Wetter-Prognose blieb es trocken.

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Auch von Ghostbustern lassen sich Burgdorfs Gute Geister nicht vertreiben.

Quelle: Böger

Burgdorf. Nein, dem Burgdorfer Oktobermarkt geht auch im 45. Jahr die Luft nicht aus – das meinte jedenfalls Bürgermeister Alfred Baxmann mit Blick auf die vielen grünen Luftballons, als er gestern gemeinsam mit dem VVV-Vorsitzenden Karl-Ludwig Schrader das Stadtfest eröffnete. Und all die guten Geister, die zuvor für die Organisation und den Aufbau der Bühnen und Stände gesorgt hatten, ließen sich auch nicht von den Ghostbustern vertreiben, die Baxmann und Schrader zur Eröffnung durch die Marktstraße geleitet hatten.

Für die traditionelle Regenwette konnte VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich die schon gedruckten Lose in der Tasche lassen: „Es hat um 16 Uhr nicht geregnet" verkündete Gero von Oettingen als Chef der Regenkommission und schrieb dies den Geisterjägern als Erfolg gut: „Sie haben die Wolken verjagt."

Während die ersten Biere gezapft und die ersten Würtschen gegrillt wurden, brachten Horst Gohla und Mirko Wienold 50 Fahrräder unters Volk, die sich im Fundbüro der Stadt angesammelt hatten. Manche erzielten bei der Versteigerung Preise von mehr als 50 Euro, ein Klapprad ging auch schon mal für 5 Euro weg.

Gleich zweimal schlug die 17-jährige, aus Syrien stammende Rawan zu: Mit Hilfe ihres Sprachlehrers Bernhard Koch-Bialon erwarb sie für sich und für ihre Mutter jeweils für 30 Euro einen Drahtesel. „Damit kann ich jetzt zur Schule und zum Einkaufen fahren", freute sich die seit zwei Jahren in Burgdorf lebende Realschülerin.

Interessierte Zuschauer fanden auch die Freunde historischer Fahrzeuge aus Immensen. Sie hatten eine fahrbare Bandsäge des Baujahrs 1927 mitgebracht, die von einem 16 PS starken  Verdampfermotor der Firma Deutz angetrieben wird, Früher diente sie zur Herstellung von Feuerholz, auf dem Oktobermarkt sägte Ulrich Schulz damit Herzen aus, die er Besucherinnen schenkte.

Neben Info- und Werbeständen zahlreicher Organisationen und Firmen ist die Marktstraße für drei Tage auch von einem breiten kulinarischen Angebot geprägt. Von Zuckerwatte und Lebkuchenherzen über Currywurst und Schinkengriller bis zu Pizza und Döner reichen die süßen und herzhaften Verführungen. Und wem trotz des für die Jahreszeit warmen Wetters kalt wurde, konnte an einem Stand eine wärmende Alpaka-Jacke erwerben.  

Mit der Dunkelheit kam die Musik auf mehreren Bühnen – und damit auch die richtige Oktobermarkt-Stimmung. In Scharen schlenderten die Besucher über die Meile zwischen Bahnhofstraße und Celler Tor, machten einen Abstecher zu den Fahrgeschäften auf dem Spittaplatz, verweilten an dem einen oder anderen Stand oder lauschten den Musikern, deren vielfältiges Programm von A Cappella über Beat bis zu Soul und Blues reichte.

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