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CDU-Parteifamilie feiert Bernd Althusmann

Burgdorf CDU-Parteifamilie feiert Bernd Althusmann

Für Bernd Althusmann, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2018, war der Besuch in Burgdorf beim Kreisparteitag der CDU Hannover-Land ein Familienausflug. Das Parteivolk feierte ihn mit stehendem Applaus und viel persönlichem Lob.

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Gleich am Eingang des StadtHauses Burgdort ziehen die Parteimitglieder Bernd Althusmann (Zweiter von links) in ein Gespräch: hier Tilman Kuban, Landesvorsitzender der JU (von links), Colette Thiemann aus dem Schaumburger Land und Thorsten Luhm aus Springe.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Nicht nur, dass Bernd Althusmann am Sonnabend seine jüngste, sechsjährige Tochter mitbrachte, auch der Empfang, den ihm die rund 300 Parteimitglieder im StadtHaus bereiteten, glich einer Familienfeier. Der 50-Jährige wurde mit stehendem Applaus sowohl empfangen als auch verabschiedet. Dazwischen lag eine Rede, in der er der großen CDU-Familie offenbar „aus dem Herzen sprach“, wie die Uetzer CDU-Ratsfrau Marion Gellermann versicherte.

Hendrik Hoppenstedt, Vorsitzender der CDU Hannover-Land, dem größten Kreisverband in Niedersachsen, empfing den Herausforderer des amtierenden Ministerpräsidenten Stephan Weil mit den Worten: „Die CDU hat mit Bernd Althusmann wirklich einen Glücksgriff getan. Denn er ist ein Allrounder mit vielen Fähigkeiten.“ Und die wolle er in den Dienst der Menschen in Niedersachsen stellen, versprach Althusmann in seiner etwa halbstündigen Rede, die immer wieder vom Applaus seiner Parteifreunde unterbrochen wurde.

Der erfahrene Politiker spannte den Bogen von bundespolitischen Fragen über die VW-Abgasaffäre, die Landwirtschafts- und Bildungspolitik bis zu aktuellen politischen Themen. So forderte er ein generelles Wahlkampfverbot für türkische Politiker in Niedersachsen. Nach türkischem Recht sei dies ohnehin verboten, sagte er. „Wir haben nicht zuletzt die Aufgabe, „die gut integrierten türkischen Mitbürger vor Repressalien zu schützen“.

Hart ins Gericht ging er mit Weil, dessen Verhalten in der VW-Abgasaffäre nicht dazu beitrage, Schaden vom Land und den vielen Arbeitnehmern des Autokonzerns und ihren Familien abzuwenden. „Die Frage ist, ob es uns gelingt, jetzt einen Neuanfang bei VW zu starten“, betonte Althusmann. Schließlich sei VW das wichtigste Unternehmen Niedersachsens.

„Zweitwichtigster Arbeitgeber ist unsere Landwirtschaft, die derzeit in einer unsäglichen Weise an den Pranger gestellt wird.“ Für ihn sei es extrem wichtig, diesen Wirtschaftsbereich zu stärken. Das umfasst für Althusmann, sich mit der „Wolfsproblematik vernünftig auseinanderzusetzen“, die Einzelhofförderung wieder auf den alten Stand zu bringen und die Wertschätzung der Leistung der Landwirte. „Wir müssen die Menschen in die Betriebe holen, damit sie sich ein reelles Bild von der modernen Landwirtschaft machen können.“

Seine ruhige und doch pointierte Wahlkampfrede kam gut beim Parteivolk an. „Seine sachliche Art gefällt mir. Meine Erfahrung deckt sich mit seiner, dass in Niedersachsen nur verwaltet und zu wenig regiert wird“, sagte beispielsweise Rainer Mock aus Sehnde. Sylvia Sauer aus Lehrte hat vor allem gefallen, „dass er die eklatanten Versäumnisse des Ministerpräsidenten als VW-Aufsichtsrat benannt hat“.

Lehrtes Regionsabgeordneter Bernward Schlossarek war ebenfalls voll des Lobes: „Er gibt uns Rückenwind für die Wahlkämpfe in den kommenden Monaten. Bernd Althusmann steht für einen Politikwechsel.“ Für den Burgdorfer Ratsherrn Oliver Sieke ist er ein starker Spitzenkandidat. „Ich konnte jedes Mal applaudieren. Ich werde mich deshalb im Wahlkampf auch engagieren.“

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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